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Willkommen bei der Stiftung

Weltethos

für interkulturelle und interreligiöse
​Forschung, Bildung und Begegnung

„Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und ​Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos.“  - Hans Küng, 1993

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Am Mittwoch, 12.05.2021, von 15:15–15:45 Uhr hält das worldlab einen digitalen Vortrag auf der "didacta - die Bildungsmesse 2021"!

07.05.2021
Vortragsthema: „worldlab – Das Labor für eine gelebte Demokratie“

Liebe Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

 

das worldlab ist Aussteller und auch im Vortragsprogramm der Bildungsmesse didacta vertreten, die kommende Woche vom 10.–12. Mai 2021 digital stattfinden wird. 

Unsere worldlab-Leiterin Anja Kirchner spricht im Vortrag „worldlab – Das Labor für eine gelebte Demokratie“ darüber, wie im worldlab authentische Begegnungen geschaffen werden und die Schüler*innen auf Basis von ihren gemeinsamen Werten ihr Lebensumfeld gestalten. Er ist Teil des Programms des Kultusministeriums Baden-Württemberg für die didacta und findet am

Mittwoch, den 12.05. von 15:15–15:45 Uhr 

statt. Im Anschluss haben die Besucher*innen die Möglichkeit, uns im Chat ihre Fragen zu stellen. Außerdem werden wir an allen drei Tagen einen digitalen Messeauftritt haben, den die Besucher*innen durchstöbern können. Der Eintritt zur digitalen didacta ist kostenfrei, hier geht’s zur Registrierung.

Nach einer Registrierung können Sie/ könnt Ihr ab Montag (10.05.) bis einschließlich Mittwoch (12.05.), von 10:00–18:00 Uhr, unseren digitalen Messestand besuchen und den Vortrag vormerken.

 

Wir freuen uns sehr über Ihren/ Euren Besuch!

Beste Grüße von Ihrem/ Eurem worldlab-Team!!

Das worldlab der Stiftung Weltethos auf der didacta 2021

Hans Küng wird am 16. April 2021 im engsten Familien- und Freundeskreis bestattet

09.04.2021

Hans Küng, Wissenschaftler – Kirchenreformer – Visionär

07.04.2021
Prof. Dr. Hermann Häring und Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel zum Tod des berühmten Schweizer Theologen Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng

Hans Küng lebte und arbeitete seit 1960 in Tübingen und verhalf der Universität zu großen
internationalen Ansehen. 1928 in Sursee (Schweiz) geboren, wird er in Rom zum katholischen Theologen
ausgebildet und zum Priester geweiht. Doch die Begegnung mit Person und Werk des großen
protestantischen Theologen Karl Barth lässt ihn schon früh zu einem leidenschaftlichen Ökumeniker
werden, der seither für die Überwindung der seit der Reformation bestehenden Kirchenspaltung arbeitet.
Bahnbrechend schon die 1957 erschienene Dissertation zur Rechtfertigungslehre bei Karl Barth, einem
Herzstück protestantischer Theologie. Als 32jähriger übernimmt Küng 1960 den Lehrstuhl für
Fundamentaltheologie an der katholisch-theologischen Fakultät in Tübingen, 1964 den für Dogmatik
und Ökumenische Theologie. Im selben Jahr gründet er das Institut für ökumenische Forschung, dessen
Direktor er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1996 bleibt. Von höchster Dramatik ist für ihn die
Jahreswende 1979/80. Der Bischof von Rottenburg entzieht ihm auf massiven römischen Druck hin die
kirchliche Lehrerlaubnis. Doch getragen in seinen Reformanliegen von großen Teilen des Kirchenvolks
gelingt es Küng, zeit seines Lebens seine Stellung und seinen Ruf als katholischer Theologe zu behaupten.
In einer ersten Schaffensperiode (bis 1970) arbeitet Küng an Kernfragen der christlichen Ökumene und
der innerkatholischen Reform. In Auseinandersetzung mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, an dem er
als peritus mit hohem persönlichen Einsatz mitwirkt, entwirft er ein biblisch begründetes, partizipationsund
ökumenefähiges Verständnis von Kirche. Darin sind schon seine Anfragen an das Dogma von der
päpstlichen Unfehlbarkeit angelegt. Küng macht es für die Reformunfähigkeit des katholischen
Lehramtes verantwortlich und eröffnet darüber 1970 mit einer Aufsehen erregenden Veröffentlichung
eine breite internationale Diskussion. Der Konflikt mit dem römischen Lehramt spitzt sich zu. Doch seine
theologische Grundlagenarbeit bestärkt Küng in der Überzeugung, dass die kirchentrennenden Fragen
zwischen Katholiken und Protestanten heute theologisch lösbar und die noch nicht gelösten nicht mehr
kirchentrennend sind. Seither hält er eine Anerkennung der Kirchen der Reformation, eine wechselseitige
Abendmahlsgemeinschaft und eine Reform des Papsttums als ökumenischem Petrusdienst für überfällig.
In einer zweiten Arbeitsperiode in den siebziger und achtziger Jahren sieht sich Küng mit Grundfragen
konfrontiert, die aus einer weitgehend säkularen Gesellschaft grundsätzlich an Gottesglauben und
Christsein gestellt werden. Nach Vorarbeiten zu Hegels Christologie entwirft er in einem beim großen
Publikum höchst erfolgreichen Buch „Christ sein“ (1974) ein zur praktischen Nachfolge anstiftendes
Jesusbild „von unten“. In „Existiert Gott?“ (1978) versucht er eine umfassende, philosophisch und
theologisch reflektierte Auseinandersetzung mit der Gottesfrage der Neuzeit mit dem Ziel, im Wissen um
die Einwände der klassischen Religionskritik ein „Ja zu Gott“ argumentativ zu begründen. Wie nur wenige
Theologen hat Küng ein untrügliches Gespür für Themen der Zeit und die Fähigkeit, Lebensfragen der
Menschen zu Wissenschaftsfragen und Wissenschaftsfragen zu Lebensfragen zu machen. So sind seine
Bücher nicht Produkte des Zeitgeistes, sondern Ausdruck wacher Zeitgemäßheit.
Ab Mitte der achtziger Jahre kommt eine dritte Phase theologischer Grundlagenforschung hinzu. Nicht
zuletzt motiviert durch zahlreiche Reisen in nichtchristliche Länder und Kontinente, widmet sich Küng
jetzt immer mehr den Fragen, die aus der Welt der Weltreligionen gestellt werden. Ohne Abstriche an
seinem Glauben als Christ zu machen, wendet er sich den einzelnen Weltreligionen zu und stellt sie in
einen globalen, politisch relevanten Zusammenhang. Seine Arbeit stellt er unter die Leitworte:
Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.
Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.
Kein Dialog zwischen den Religionen ohne Grundlagenforschung in den Religionen.
Drei Stufen dieser Arbeit bauen aufeinander auf und greifen ineinander über: In den ersten Jahren schafft
Küng sich in Kooperation mit Religionswissenschaftlern vergleichende Zugänge zu den einzelnen
Weltreligionen. In einem öffentlichkeitswirksamen TV-Projekt erarbeitet er eine systematisch und
pädagogisch geordnete Gesamtübersicht über den Kosmos der Religionen. In drei Monografien legt er
umfassende, theologisch reflektierte Darstellungen der monothetischen Religionen Judentum,
Christentum und Islam vor. Schon früher hatte er die Theorie vom Paradigmenwechsel auf
Geisteswissenschaften und Kulturen übertragen. Jetzt arbeitet es sie genauer aus und macht die
genannten Religionen damit vergleichbar.
Diese intensive vergleichende Forschungsarbeit an den Religionen geht bruchlos in eine vierte
Schaffensperiode über, die vom „Projekt Weltethos“ geprägt ist. Sie beginnt 1990 mit einer
entsprechenden Programmschrift, führt 1996 zu einer eigenständigen Stiftung, expandiert von Mexiko
bis Peking durch die Gründung weiterer Institute und wird 2011 durch ein universitäres An-Institut auch
institutionell an die Tübinger Universität gebunden. Als ein Höhe- und Ausgangspunkt für die weitere
Forschungsarbeit kann die Erklärung zum Weltethos gelten, die Küng im Auftrag des Parlaments der
Weltreligionen ausarbeitet und 1993 in Chicago verabschiedet wird. In ihr zeigt sich, dass alle
Weltreligionen in einer grundlegenden Forderung der Menschlichkeit (Humanitätsregel) und
Wechselseitigkeit (Goldene Regel) und in vier grundlegenden Weisungen übereinstimmen, die, wenn
ernst genommen, eine Kultur der Kooperation von Religiösen und Nichtreligiösen und die Entwicklung
des Weltfriedens fördern könnten.
Diese vier ineinander übergehenden Schaffensperioden sind über die Jahrzehnte eines überaus reichen
Lebens von vielfältigen anderen Themen begleitet. Fragen der Kirchenreform bleiben ebenso
gegenwärtig wie philosophische Weltanschauungsfragen, das Verhältnis von Naturwissenschaften und
Glauben ebenso wie Fragen von Literatur und Ästhetik, insbesondere der Musik. Zusammen mit Walter
Jens führt Küng in den 1980er Jahren das Studium Generale an der Tübinger Universität zu neuem
Ansehen und Erfolg. Im Oktober 2011 wird in Berlin das von Küng konzipierte, von Jonathan Harvey

Lebenserinnerungen vor, die jetzt schon von hohem zeit- und kirchengeschichtlichem Interesse sind. Ihm
war es vergönnt, bis ins hohe Alter hinein gesund und kreativ zu bleiben. Noch in seiner letzten, schon
von einer irreversiblen Krankheit überschatteten Lebensphase plädierte Küng für das Recht auch eines
Christenmenschen, sein Leben aus eigener Verantwortung vor Gott und den Menschen selbstbestimmt
zu beenden, wenn es als erfüllt zu betrachten ist.
In der medialen Öffentlichkeit ist Küng nicht selten auf das Bild des bloßen Kirchen- und Papstkritikers
reduziert worden. Er hingegen verstand sich, ein Leben lang geprägt und inspiriert durch ein
Reformkonzil, als Erneuerer der Kirche. Die Enttäuschung über die nachkonziliare Reformunwilligkeit
machte ihn zu einem scharfen Kritiker der Kirchenleitungen und des römischen Systems. Kaum ein
katholischer Theologe hat so konsequent und hartnäckig die unvollendete Reformagenda des Konzils in
Erinnerung gerufen und ihre konsequente Weiterführung eingeklagt. Sein Haus in Tübingen wird zum
Treffpunkt von in- und ausländischen Gästen, darunter Bischöfe, Publizisten, Wissenschaftler und
Politiker. Seine große Leidenschaft für die Wissenschaft und seine schier unerschöpfliche Energie bei der
Umsetzung von Projekten bezog Küng nicht zuletzt aus der christlichen Vision einer weltweiten
Versöhnung, die er in den Kirchen, unter den Religionen und zwischen den Staaten fördern will. Dass ihn
ausgerechnet die Leitung seiner eigenen Kirche abstrafte und ausgrenzte, wird sich umso mehr als ein
Armutszeugnis erweisen, als die Öffentlichkeit inner- und außerhalb der Wissenschaft seine Visionen zur
Ökumene, zum interreligiösen Dialog und zum Weltfrieden teilt, aus denen große Teile der katholischen
Erneuerungsbewegung schon jetzt leben.

Prof. Dr. Hermann Häring und Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel

Zitate-hk

Theologe Prof. Dr. Hans Küng verstorben

06.04.2021
Wir trauern um unseren Gründer und langjährigen Präsidenten Hans Küng. Er ist am 06. April 2021 im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen verstorben.

„Mit Hans Küng verlieren wir den charismatischen und menschlich beeindruckenden Gründer der Stiftung und einen visionären Vordenker für eine gerechtere und friedlichere Welt“, so Eberhard Stilz, Präsident der Stiftung Weltethos. „Mir war und bleibt es eine große Ehre, sein Werk in der Stiftung fortzuführen“. Hans Küng wurde 1928 im schweizerischen Sursee geboren. 1948-55 studierte er Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom; 1954 wurde er zum Priester geweiht. 1955 folgte ein Studium an der Sorbonne und am Institut Catholique in Paris, das er 1957 mit dem Doktorat der Theologie abschloss. 1960 erhielt Hans Küng den Ruf als Professor für Fundamentaltheologie an die Katholische-Theologische Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Mit seinem umfangreichen theologischen Schaffen und Wirken kritisierte Hans Küng auch Strukturen der Katholischen Kirche und die Unfehlbarkeit des päpstlichen Lehramtes sowie traditionelle Interpretationen christologischer Dogmen. Deshalb entzog ihm die Deutsche Bischofskonferenz Ende 1979 die kirchliche Lehrerlaubnis. Um ihm weiterhin die universitäre Lehre zu ermöglichen, gliederte die Universität Tübingen sein damaliges Institut für Ökumenische Forschung aus der Katholisch-Theologischen Fakultät aus. 1980 wurde Hans Küng fakultätsunabhängiger Professor für Ökumenische Theologie und Direktor des Instituts für ökumenische Forschung. Hans Küng erhielt zahlreiche Auszeichnungen sowie Ehrendoktorate von Universitäten weltweit.

Die Stiftung Weltethos wurde 1995 von dem Tübinger Theologen Hans Küng gegründet, um das von ihm konzipierte „Projekt Weltethos“gesellschaftlich und wissenschaftlich zu etablieren und voranzubringen. Die obersten programmatischen Ziele der Stiftung sind die Vermittlung ethischer und interkultureller Kompetenz sowie Dialog, Zusammenarbeit und Frieden zwischen Religionen und Kulturen. Um diese Ziele praktisch zu fördern und umzusetzen, führt die Stiftung Weltethos – auch international – unterschiedlichste Projekte durch. Die vorrangigen Themenbereiche sind hierbei Schule und Bildung, Religion, Politik, Wirtschaft, Recht und Kultur. Weitere Informationen: www.weltethos.org

Schon früh sah Hans Küng die Notwendigkeit eines Ethos für die Gesamtmenschheit. Durch Studien, Reisen in alle großen Kultur- und Wirtschaftsräume sowie durch Begegnungen mit Menschen verschiedener Religionen drängte sich ihm die Frage nach gemeinsamen ethischen Standards immer mehr auf. Dieses Projekt begleitete und beschäftigte ihn bis zu seinem Tod.

„Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden. Kein Religionsfrieden ohne Religionsdialog. Kein Überleben ohne Weltethos.“ Mit diesen Sätzen umriss Hans Küng die Programmatik seines „Projekt Weltethos“, das vor über drei Jahrzehnten seinen Anfang nahm und mit dem er in Forschung, Lehre und Publizistik den globalen Dialog über einen Grundkonsens von Werten und Haltungen vorantrieb. Ihr erstes international wirkmächtiges Ergebnis findet Küngs Engagement am 4. September 1993 in der „Erklärung zum Weltethos“ des Parlaments der Weltreligionen in Chicago. Mit ihrer Unterzeichnung verständigen sich erstmals Repräsentanten und Repräsentantinnen aller Weltreligionen auf Kernelemente eines gemeinsamen Menschheitsethos.

Mit dem Ziel, diese Werte den Menschen neu bewusst zu machen und Wege zu ihrer Umsetzung in unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft aufzuzeigen, gründete Hans Küng gemeinsam mit Karl Konrad Graf von der Groeben 1995 die Tübinger Stiftung Weltethos für interkulturelle Forschung, Bildung und Begegnung; kurz darauf gründete Küng auch eine Stiftung Weltethos in Zürich. Zur Fundierung und Konkretisierung eines globalen Wirtschaftsethos errichtete die Stiftung Weltethos 2012 das Weltethos-Institut als An-Institut der Universität Tübingen, finanziert von der Karl Schlecht Stiftung.

Anlässlich seines 85. Geburtstags am 19. März 2013 übergab Hans Küng die Präsidentschaft der Stiftung Weltethos an Eberhard Stilz, damals Präsident des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg. Bis zuletzt blieb Hans Küng der Stiftung Weltethos als deren Ehrenpräsident verbunden und trug auf seine Weise zur Weiterentwicklung des Projektes Weltethos bei.

Mit dem Projekt Weltethos schuf Hans Küng die Grundlage für ein Bewusstsein grundlegender gemeinsamer Werte in allen Teilen der Gesellschaft sowie für ein friedliches und respektvolles Miteinander über die Grenzen der Religionen, Kulturen und Nationen hinweg. Ein Projekt, das in Zeiten einer global agierenden Politik und Wirtschaft, des Internets und zunehmend multikultureller Gesellschaften wichtiger ist denn je. Mit Blick auf Hans Küngs Hoffnungsvision „To make the world a better place“ ist es für die Stiftung Weltethos eine Ehre, sein Lebensprojekt „Weltethos“ fortführen zu dürfen. Wir werden es in seinem Sinne bewahren, weitertragen und weiterentwickeln und wir verneigen uns in Dankbarkeit vor dessen großartigem Begründer.

Für Rückfragen oder zur Vermittlung von Interview-Partner*innen steht Ihnen die Öffentlichkeitsbeauftragte der Stiftung Weltethos, Frau Arijana Rozman (+49 (0) 7071/ 400 53 20/ rozman@weltethos.org), zur Verfügung.

 

Hier geht es zur Pressemitteilung.

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Unser worldlab-Team sucht Verstärkung

05.04.2021

    Die Welt ist in Unruhe – es ist genau jetzt an der Zeit, ein Zeichen zu setzen gegen Spaltung und für ein Miteinander in Vielfalt.

    Täglich erleben wir, wie Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Spaltung greift weltweit um sich. Aber die drängenden Herausforderungen wie etwa Klimaschutz, Corona-Pandemie oder Diskriminierung lassen sich nur gemeinsam lösen.

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