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Willkommen bei der Stiftung

Weltethos

für interkulturelle und interreligiöse
​Forschung, Bildung und Begegnung

„Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und ​Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos.“  - Hans Küng, 1993

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Verleihung Jugendbuchpreis Friedolin

16.10.2019
Autorin Maja Nielsen nimmt den Preis am 22. Oktober persönlich entgegen

Wir laden Sie herzlich zur Verleihung des Jugendbuchpreises Friedolin der Stiftung Weltethos am Dienstag, 22. Oktober 2019 im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche Tübingen um 11:30 Uhr ins Landestheater Tübingen (LTT) ein.

Der diesjährige Jugendbuchpreis wird zum fünften Mal verliehen und geht an den Roman „Tatort Eden 1919“ der Schriftstellerin Maja Nielsen. Der mit 4.000 € dotierte Preis zeichnet deutschsprachige Jugendliteratur aus, die ethische oder interkulturelle Aspekte in besonderer Weise berücksichtigt und jugendliche Leserinnen und Leser für diese sensibilisiert.

Das 90-minütige Programm ist abwechslungsreich mit Musik und Capoeira-Tanz gestaltet. Nach der Laudatio liest Maja Nielsen etwa 45 Minuten aus ihrem Preis-Buch.

 

Das Buch eignet sich wegen der darin enthaltenen geschichtlichen Aspekte am besten für die Klassen 8 – 10. Aufgrund der geschichtlichen und politischen Aspekte ist „Tatort Eden 1919“ für Deutsch-, Geschichts- und Gemeinschaftskundeklassen besonders interessant. Inhaltlich ist das Buch so gestaltet, dass nicht nur Gymnasial- und Realschüler*innen, sondern durchaus auch Werkrealschüler*innen und Schüler*innen der Gemeinschaftsschulen davon profitieren können. Schulklassen und auch einzelne Interessierte melden sich bei mir, Lena Zoller unter zoller@weltethos.org, zur Veranstaltung an. Bitte nennen Sie dabei die Anzahl der gewünschten Teilnehmer*innen. Die Plätze werden nach Anmeldedatum vergeben. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung

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Neuigkeiten von der Stiftung Weltethos

27.09.2019

"Weltethos für das 21. Jahrhundert"

23.09.2019
Sammelband erscheint voraussichtlich am 12. Oktober im Herder Verlag

Im 21. Jahrhundert entscheidet sich das Schicksal der Menschheit: Treiben uns die Krisen in eine Welt der Unordnung, der Kulturkämpfe und der Kriege oder können wir die globalen Herausforderungen gemeinsam angehen ohne eigene Haltungen aufgeben zu müssen? Seit seiner Gründung im Jahr 1990 hat das „Projekt Weltethos“ durch Hans Küng und von ihm inspirierte WissenschaftlerInnen und Führungspersönlichkeiten die Potenziale seiner Idee erkundet. Jetzt - im Zeitalter der globalen Zivilgesellschaft – zieht das Weltethos-Institut Bilanz.
 

Ein Lernprogramm für Selbst und Weltverantwortung


Das Buch zeigt auf, was Weltethos für Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und nachhaltige Entwicklung bedeutet: von der Friedensforschung zur Finanzwirtschaft, von Vertrauensbildung in der Wirtschaft über die Ethik öffentlicher Kommunikation, bis hin zur Künstlichen Intelligenz und Fragen von Nachhaltigkeit und Klimawandel. Das Weltethos-Projekt erweist sich als ein konstruktives und wichtiges Lernprogramm für Welt- und Selbstverantwortung. Die Themenvielfalt zeigt deutlich: Die Geschichte des Weltethos-Projekts ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Diese Gewissheit teilt auch Prof. Dr. Hans Küng, der Initiator des Projektes: „Die Weltethos-Idee ist keine Utopie, sondern eine zukunftsweisende Vision: Wir und alle Menschen, die mit uns weltweit daran arbeiten, sind überzeugt, dass der Einsatz für Respekt und Verständigung zwischen den Kulturen und der Einsatz für ethische Standards in der Gesellschaft, auch in Politik und Wirtschaft, Erziehung und Bildung, dringend notwendig ist.“

Der Sammelband, den Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts, als gemeinsames Projekt mit der 
Stiftung Weltethos ins Leben gerufen hat, sucht die Weltethos-Idee in ihrer Themenvielfalt Anwendbarkeit zu veranschaulichen: "Wie können wir überleben und gut miteinander leben in dieser einen Welt? Wie können wir Werte teilen und unsere eigene Identität entfalten, ohne auseinander zu brechen? Auf diese Fragen will 'Weltethos für das 21. Jahrhundert‘ zeitgemäße Antworten geben. Es geht um unser aller Zukunft!" (Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel)

Hier können Sie das Buch vorbestellen.

Text: Weltethos-Institut/ Stiftung Weltethos
Bild: Herder Verlag

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Bucherscheinung: Lebenswerk herausgegeben von Dr. Stephan Schlensog

02.08.2019
Freunde und Theologen zu Hans Küng

„Mit Hans Küng freue ich mich über diese wunderbare Dokumentation der Beiträge zu seinem 90. Geburtstag: Sie beleuchten sein theologisches Werk und Wirken in bisher nicht dagewesener Weise.“

Dr. Stephan Schlensog (HG.)


Rückblick auf das Schaffen und Wirken von Hans Küng
Hans Küng ist einer der wenigen weltweit bekannten und geachteten Theologen unserer Zeit. Beeindruckend ist das Themenspektrum seines theologischen OEuvres, konsequent sein lebenslanger Einsatz für Ökumene, Kirchenreform, interreligiösen Dialog und Weltethos. Anlässlich seines 90. Geburtstags im Jahr 2018 versuchten Weggefährten und Schüler einen Rückblick auf das Schaffen und Wirken dieses herausragenden Denkers. Der Band dokumentiert diesen Rückblick. Die aufgenommenen Beiträge würdigen das vielschichtige Lebenswerk Hans Küngs aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen die bleibende Bedeutung seines Denkens.

Eröffnet wird der Band mit einem Festvortrag der früheren EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann zu Hans Küngs Geburtstag: »Reformation und Toleranz«. Dem folgen Beiträge eines Symposiums zum Werk von Hans Küng; es schreiben: die katholische Theologin Johanna Rahner zu »Kirche und Ökumene im Umbruch«; der Theologe und Küng-Schüler Hermann Häring zu »Hans Küngs Christus- und Gotteslehre«; der Religionswissenschaftler Perry Schmidt-Leukel zu »Hans Küngs Impulse zur Theologie der Religionen «; der Wirtschaftsphilosoph Claus Dierksmeier zur Frage »Wie überzeugt man Atheisten und Agnostiker vom Weltethos?«. Den Abschluss bildet »Wege zum Weltethos« des Theologen und jahrzehntelangen Küng-Weggefährten Stephan Schlensog.

Mit Beiträgen von Claus Dirksmeier, Hermann Häring, Margot Käßmann, Johanna Rahner, Stephan Schlensog, Perry Schmidt-Leukel

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