Zukunftswerkstatt Gutes Leben 2.0

Zukunftswerkstatt Gutes Leben 2.0

HOME EDITION

Wir kommen zu dir! Bei der Zukunftswerkstatt Gutes Leben 2.0 als Home Edition treffen sich jungen Menschen aus ganz Baden-Württemberg ganz bequem von Zuhause aus. Ihre religiöse Überzeugung motiviert sie, sich zu den Themen der sozialen und wirtschaftlichen Gerechtigkeit sowie zur ökologischen Verantwortung weiterzubilden und sich für eigene Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit inspirieren zu lassen.


Wenn nicht jetzt, wann dann? Gerade die aktuelle Situation bringt uns dazu, uns wieder stärker mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen und macht zugleich deutlich, dass wir nicht einfach so weitermachen können wie bisher. Für eine gerechtere Welt kommt es auch darauf an, dass wir interkulturelle Begegnung schaffen und uns gemeinsam für eine offene, faire Weltgesellschaft einsetzen: Hier. Bei uns anfangend. In unserem Umfeld. 

Deshalb gilt: Zukunftswerkstatt Gutes Leben 2.0 - wir gehen online!

Am 19. und 20. Juni vernetzen sich junge Menschen digital, um an spannenden Workshops zu globalen Verflechtungen und lokalem Handeln teilzunehmen und gemeinsam zu überlegen, wie Projekte – virtuell oder analog – initiiert werden können, um das eigene Umfeld nachhaltiger und friedlicher zu gestalten.

Für die entwicklungspolitischen Veranstaltungen bzw. Aktionen, die im Anschluss an die Zukunftswerkstatt bis Ende des Jahres organisieren werden, erhalten die Gruppen von uns eine Finanzspritze! 

 

Programm

Freitag, 19. Juni 2020

17:45                 Technik-Check

18:00                 Einführung & Begegnung
                           interreligiös - interaktiv

19:00                 Pause

19:30                 SDGs und Ökologische
                           Verantwortung der Religionen
                           Impuls und Austausch

20:30                 Check-out

 

Samstag, 20. Juni 2020

09:30                 gemeinsamer Check-in

10:00                 Workshop-Runde I
                           Themen:
                           - Fairer Handel
                           - Globale Verteilungsgerechtigkeit
                           - Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
                           - bewusster (Energie-)Konsum
                           - Konzept Gutes Leben
                           - Poetry Slam

11:00                 Pause

11:30                 Workshop-Runde II

13:00                 Social Lunch Break

14:00                 Methoden-Session:
                           - Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement
                           - Kleidertauschparty
                           - Öko-faires Runningdinner
                           - Kreative Aktionsmethoden
                           - Plastikfasten

15:00                 Eure Ideen, Eure Aktionen
                           Aufruf und Ausblick

15:15                 Check-out

 

Freitag, 26. Juni 2020 (optional)

18:00                 Vorstellung der Projektideen & Vernetzung

! Wir fördern eure Entwicklungspolitischen Aktionen bis zu 300 Euro !

Workshops und Referierende 

Workshops:      
Titel Inhalt Referent*in Organisation
Fair oder konventionell - Was steckt hinter unserer Schokolade? In Deutschland gibt es viele unterschiedliche Lebensentwürfe. Die Würde aller Menschen und die Freiheit, sich selbst zu entfalten, werden besonders geschützt. Trotzdem sind immer wieder Menschen von Ausgrenzung oder Ungleichbehandlung betroffen. Zum Beispiel wurden 2018 im Durchschnitt fünf antisemitische Angriffe pro Tag verübt. Auch andere Gruppen wie Ausländer*innen, Muslim*innen, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen oder Nichtsesshafte werden beleidigt, eingeschüchtert, angefeindet oder sogar gewaltsam angegriffen. Aber wieso kommt es zu solchen Übergriffen? Wie können wir einen besseren Umgang mit Vorurteilen finden, um Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus zu beseitigen? Und wie können wir ein Leben in Würde für alle erreichen - trotz oder gerade wegen der vielfältigen Lebensentwürfe? Raquel Cayapa Kallari
Wem gehört die Welt? (tbc) Das Weltspiel und globale Verteilungsgerechtigkeit
Durch das Weltspiel bekommen die Teilnehmer*innen in diesem Workshop einen Überblick 
über die ungleiche Verteilung der Güter sowie der Nutzung von Ressourcen dieser Erde. 
Anschließend werden sie die Produktionsschritte eines Smartphones kennen lernen, als 
konkretes Beispiel für diese unausgeglichene Dynamik und ihre Konsequenzen für Mensch 
und Natur.
Michelle Pérez bte/EPIZ
Gutes Zusammenleben in Vielfalt In Deutschland gibt es viele unterschiedliche Lebensentwürfe. Die Würde aller Menschen und die Freiheit, sich selbst zu entfalten, werden besonders geschützt. Trotzdem sind immer wieder Menschen von Ausgrenzung oder Ungleichbehandlung betroffen. Zum Beispiel wurden 2018 im Durchschnitt fünf antisemitische Angriffe pro Tag verübt. Auch andere Gruppen wie Ausländer*innen, Muslim*innen, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen oder Nichtsesshafte werden beleidigt, eingeschüchtert, angefeindet oder sogar gewaltsam angegriffen. Aber wieso kommt es zu solchen Übergriffen? Wie können wir einen besseren Umgang mit Vorurteilen finden, um Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rassismus zu beseitigen? Und wie können wir ein Leben in Würde für alle erreichen - trotz oder gerade wegen der vielfältigen Lebensentwürfe? Verena Brenner bte/EPIZ
Energienutzung und Klimagerechtigkeit - mein Beitrag macht den Unterschied In diesem Workshop wollen wir uns bewusst machen, welche Bedeutung die 
Nutzung von Energie in unserem Alltag hat. Wir werfen einen kurzen Blick 
auf Energie im Alltag in anderen Ländern und überlegen den Zusammenhang 
zwischen Energienutzung, CO2-Emissionen und Klimagerechtigkeit. In 
Kleingruppenarbeit und Diskussionen erarbeiten wir gemeinsam mögliche 
Ansatzpunkte für Veränderungen. Wie stellen wir uns die Welt von morgen 
vor, in der mehr Klimagerechtigkeit möglich ist?
Jolana Kodal bte/EPIZ
Das Gute Leben - nicht mehr als ein schöner Diskurs? Der Workshop soll Denkanstöße bieten und Lust machen, über die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft in einer globalisierten Welt und einer bedrohten Umwelt zu diskutieren. Über eine Gesellschaft, die neue, andere Werten in den Mittelpunkt stellt: Ein gutes gemeinschaftliches Leben, eine solidarische Ökonomie, den Schutz der Natur und den Erhalt der Umwelt. René Escalante Liceras bte/EPIZ
Poetry Slam Poetry Slam ist ein offener Dichter*innen-Wettstreit bei dem das Publikum entscheidet. Und heute ist Poetry das reichweitenstärkste Kleinkunstformat im Deutschsprachigen Raum. In einem kompakten Impuls-Workshop nähern wir uns diesem Live-Poesie-Format, um uns auf kreative Weise mit dem Guten Leben, der ökologischen Verantwortung und unseren gemeinsamen Werten zu beschäftigen. Wir schreiben darüber Texte, üben vortragen und überraschen uns gegenseitig mit unseren Zeilen. Wir spüren nach, wie Kreativprozesse funktionieren und wie vielseitig wir uns mit den Themen der Zukunftswerkstatt auseinandersetzen können. Nikita Gorbunov ausdrucksreich e.V.
       
Worldcafé:      
Nachhaltiges
Veranstaltungsmanagement
Marion Jäger Cradl to Cradl, C2C
Öko-faires Runndingdinner   N.N. -
Kleidertauschparty   N.N. Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung Uni Tübingen
kreative Aktionen   Paulina Kessler Greenpeace Jugend Tübingen
Plastikfasten   Asma Aouragh und Duygu Ülger Nour Energy
     
       
       

Weitere Infos

Datum und Uhrzeit: Freitag, 19.06.2020, 18:00 – 20:30 Uhr bis Samstag 20.06.2020, 9:30 – 15:30 Uhr,

optionaler Zusatztermin am Freitag 26.06.20, 18:00 – 19:00 Uhr 

Wo: Digital in deinem Wohnzimmer.

Zielgruppe: 18- bis 35-Jährige engagierte Personen in religiösen Gruppen in Baden-Württemberg.

Anmeldung: per Mail an stiftung-02@weltethos.org bis 17. Juni 2020

Die Teilnahme an einzelnen Programmteilen ist möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben, wenn ihr nicht die gesamte Zeit mit dabei sein könnt. 

 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) sowie gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
 

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