Interreligiöser Dialog und Wertebildung – Brücken in einer pluralen Gesellschaft
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die deutsche Gesellschaft zunehmend pluralisiert. Auch religiöse Vielfalt prägt immer stärker das Zusammenleben. Gleichzeitig fehlt es vielerorts noch an religiöser und interreligiöser Kompetenz. Dabei ist Religion ein gesellschaftliches Querschnittsthema, das zentrale Bereiche wie Bildung, Arbeitswelt, soziale Gerechtigkeit und die politische Teilhabe von Minderheitengruppen betrifft.
Interreligiöser Dialog und Wertebildung sind daher wesentliche Bestandteile der Demokratiebildung. Sie zeigen auf, wie ein konstruktiver Umgang mit religiöser Vielfalt gelingen kann und fördern das Verständnis für unterschiedliche Werte und Traditionen.
Anhand ausgewählter Projekte der Stiftung Weltethos zeigt Dr. Theresa Beilschmidt, wie werteorientierte Demokratiebildung und interreligiöser Dialog in Zeiten wachsender Spaltung und Entfremdung verbindend wirken. Gerade in einer säkularen Gesellschaft erweist sich der Dialog zwischen und mit Religionen als wichtige Grundlage für Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung „Brücken bauen in angespannten Zeiten – aber wie?“ statt. Sie wird vom Weltethos-Institut im Studium Generale der Universität Tübingen veranstaltet. Weitere Infos zur Ringvorlesung hier.
