Values are One

Weltanschauliche Vielfalt und Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Values are One (kurz: V are 1)

Weltanschauliche Vielfalt und Gesellschaftlicher Zusammenhalt


Es ist eine der zentralen Herausforderungen moderner Gesellschaften, ein friedliches Miteinander der Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Geschichten und religiösen Traditionen zu ermöglichen. Allerdings greifen immer mehr Polarisierung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Religionsanfeindungen die Demokratie auch in Deutschland an. Das Projekt „V are 1“ setzt sich gemäß der Weltethos-Idee für eine vielfältige, offene und dialogfähige Gesellschaft ein.

Die Projektleitung ist im Bereich „Interreligiöses und Gesellschaft“ der Stiftung Weltethos angestellt. Sie verantwortet das Projekt in Bezug auf die inhaltliche, methodische, organisatorische und wirtschaftliche Umsetzung und strategische Weiterentwicklung. Dabei arbeitet sie mit Bereichs-Kolleg*innen sowie dem gesamten Stiftungsteam zusammen.

 Projektbeschreibung

Um den genannten Phänomenen entgegenzuwirken, bildet das Projekt „V are 1“-Botschafter*innen für weltanschauliche Vielfalt und gemeinsame Werte aus. Sie vermitteln Wissen über (Welt-)Religionen, deren Friedensbotschaften sowie über deren Bedeutung für die heutige Zeit. Die Botschafter*innen kommen im Rahmen von Workshops, politischer Bildungsarbeit und Führungen der Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ zum Einsatz.

Ziel ist es, Teilnehmenden an o.g. Workshops, Seminaren zur politischen Bildungsarbeit etc. durch die Einsätze der „V are 1“-Botschafter*innen ein reflektiertes, aber auch stärkenzentriertes Bild von Religionen mit Fokus auf ihre ethischen Gemeinsamkeiten zu vermitteln. Sie gewinnen neue Perspektiven auf ihre eigene Verantwortung und Möglichkeiten für die Teilhabe aller Menschen in einer demokratischen, transkulturellen und religiösen Gesellschaft. Durch die Sensibilisierung für ethisch-religiöse Fragestellungen steigert sich ihre Diversitätstoleranz, sodass Stereotypisierungen, Vorurteile und Diskriminierungsprozesse von und durch Religion(en) und religiösen Identitäten entgegengewirkt werden kann.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert.

 Stellenbeschreibung und Aufgaben der Projektleitung "V are 1"

Zum nächst möglichen Zeitraum suchen wir eine Projektleitung im Bereich Interreligiöses und Gesellschaft. Die Stellenausschreibung finden Sie im PDF; weitere Informationen im folgenden Text:

Entwicklung der inhaltlichen und methodischen Ausbildung der „V are 1“-Botschafter*innen

Die Projektleitung entwickelt die Ausbildungsreihe sowie die daran anknüpfenden Angebote von „V are 1“. Ein Modul zur Weltethos-Thematik sowie die Führung durch die Weltethos-Ausstellung sind fester Bestandteil der Ausbildung und der „V are 1“-Angebote. Darüber hinaus sind eigene Schwerpunkte der Projektleitung sowie der Botschafter*innen im Bereich religiöser Vielfalt und Demokratie zu setzen.

Die Projektleitung erstellt einen Bildungskoffer mit Materialien für die „V are 1“-Angebote, die die Botschafter*innen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung erhalten.

Die Ausbildung wird hybrid, d.h. digital und analog in Tübingen, stattfinden. Die jeweiligen Module sind entsprechend für eine Präsenzveranstaltung sowie für E-Learning-Module vorzubereiten.

Identifikation, Ausschreibung und Auswahl der Botschafter*innen

Die zukünftigen „V are 1“-Botschafter*innen sind Menschen aller Religionen und Weltanschauungen, die durch ihre Ausbildung, ihren Beruf oder durch nachweisbare ehrenamtliche Arbeit über wissenschaftliche oder praktische Expertise in einer Religion und/oder im Interreligiösen Dialog verfügen. Ihre Wohnorte sind bundesweit verteilt. Die Projektverantwortliche leitet den gesamten Auswahlprozess der Botschafter*innen.

 

Durchführung der Qualifizierung der Botschafter*innen

Insgesamt werden 40 Botschafter*innen ausgebildet. Zwei Ausbildungsdurchläufe à 20 Personen werden angeboten. Neben der Ausbildung durch die Projektleitung, entwickeln die Botschafter*innen in Tandems eigene Workshop-Module zur eigenen Religion oder zu thematisch passenden Themen. Die/Der Projektverantwortliche ist Mentor*in für die angehenden Botschafter*innen und unterstützt bei der Entwicklung der Workshops.

Suche von Kooperation- mit Bildungspartnern

Die Zielgruppe, die die „V are 1“-Angebote nutzt, ist die breite Öffentlichkeit. Um nicht nur die einschlägig-interessierten und informierten Bevölkerungsgruppen zu erreichen, wird durch die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern darauf geachtet, dass

  • Zuwanderinnen und Zuwanderer
  • Einheimische, die bisher wenig mit Religion und religiösen Akteuren zu tun hatten
  • Personen, die in der Geflüchtetenarbeit aktiv sind
  • Personen, die in der Wohlfahrtspflege tätig sind

auf das Angebot aufmerksam und angesprochen werden.

Die Suche, der Kontaktaufbau sowie die Kooperationsvereinbarungen werden von der Projektleitung übernommen.

Verantwortung der Multiplikator*innen-Einsätze

Anfragen für die „V are 1“-Einsätze werden von der Projektleitung bewilligt und bei Bedarf koordiniert.

Die Botschafter*innen sind dazu angehalten, eigene Aufträge für das „V are 1“-Angebot zu generieren. Die Projektleitung unterstützt dabei.

Projekt-Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit

Die Projektleitung ist für die Abrechnung der Fördermittel, das Berichtswesen und die Dokumentation verantwortlich. Sie unterstützt projektbegleitend die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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