5. März 2026

Schweizer Stiftung Weltethos: Austausch in Tübingen

Gruppenfoto von acht Personen (Lena Zoller, Caroline Gamma, Hans Ambühl, Odilo Noti, Bernd Engler, Anne Schwöbel-Storz, Gregor Amrein und Katja Fleischer) die im Freien vor dem Gebäude der Stiftung Weltethos in Tübingen stehen. Die Personen sind in zwei Reihen locker nebeneinander aufgereiht, die meisten lächeln in die Kamera. Im Hintergrund rechts steht eine Büste von Hans Küng auf einem Steinsockel.
v. l. n. r.: Lena Zoller, Caroline Gamma, Hans Ambühl, Odilo Noti, Bernd Engler, Anne Schwöbel-Storz, Gregor Amrein und Katja Fleischer, Foto: Stiftung Weltethos

Am 2. März 2026 waren die Kolleg*innen der Schweizer Stiftung Weltethos zu einem Arbeits- und Austauschtag in Tübingen. Im Fokus standen die Weiterentwicklung des Projekts Weltethos, aktuelle Vorhaben beider Stiftungen sowie die Sitzung des Schweizer Stiftungsrats.

ZUSAMMENARBEIT IM PROJEKT WELTETHOS STÄRKEN

Das Treffen fand im neuen Stiftungssitz statt, dem ehemaligen Wohnhaus des Gründers Hans Küng. Die Stiftung Weltethos ist im vergangenen Jahr dorthin zurückgekehrt. Kaum ein Ort steht so sehr für die Idee des Weltethos.

Zum Auftakt tauschten sich die Teilnehmenden über gemeinsame Interessen und Projekte aus. Themen waren unter anderem der 100. Geburtstag von Hans Küng am 19. März 2028 sowie künftige Kooperationen im Projekt Weltethos. Am Nachmittag folgten Arbeitsgespräche in kleineren Gruppen. Diskutiert wurde auch die Weiterentwicklung der Hans Küng – Weltethos Lecture an der Universität Luzern, zeitweise unter Beteiligung von Nils Goldschmidt, Direktor des Weltethos-Instituts.

Der Besuch unterstrich die enge Verbundenheit im Netzwerk des Projekts Weltethos und die Bedeutung des persönlichen Austauschs für die weitere Zusammenarbeit.

Projekt Weltethos: Hintergrund und Idee

Das Projekt Weltethos geht auf Hans Küng zurück. Er rief die Initiative 1990 ins Leben und gründete 1995 die Stiftung Weltethos. Grundlage ist die Überzeugung, dass Menschen weltweit trotz kultureller, religiöser und weltanschaulicher Unterschiede gemeinsame ethische Prinzipien teilen – das sogenannte Weltethos.
Getragen wird das Projekt von der Stiftung Weltethos, dem Weltethos-Institut sowie internationalen Partnerorganisationen wie der Schweizer Stiftung Weltethos und der Initiative Weltethos Österreich. Gemeinsam bilden sie ein offenes Netzwerk, das ethische Orientierung in Bildung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft stärkt.