Wir trauern um unseren Gründer und langjährigen Präsidenten

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.

Hans Küng

Er ist am 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen eingeschlafen.

Mit dem Projekt Weltethos schuf Hans Küng die Grundlage für ein Bewusstsein grundlegender gemeinsamer Werte in allen Teilen der Gesellschaft sowie für ein friedliches und respektvolles Miteinander über die Grenzen der Religionen, Kulturen und Nationen hinweg. Ein Projekt, das in Zeiten einer global agierenden Politik und Wirtschaft, des Internets und zunehmend multikultureller Gesellschaften wichtiger ist denn je.

Mit Blick auf Hans Küngs Hoffnungsvision „To make the world a better place“ ist es für die Stiftung Weltethos eine Ehre, sein Lebensprojekt „Weltethos“ fortführen zu dürfen. Wir werden es in seinem Sinne bewahren, weitertragen und weiterentwickeln und wir verneigen uns in Dankbarkeit vor dessen großartigem Begründer.


Möchten Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen?
Dann haben Sie dazu in unserem digitalen Kondolenzbuch die Möglichkeit: 
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Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht aus Nachrufen
und aktuellen Berichten zu Hans Küng:

> Zum Pressespiegel der Stiftung Weltethos

> Zur Presseschau des Weltethos-Instituts

Weltethos in internationalen Organisationen

Seit Ende der 90er Jahre hat die Weltethos-Idee auch Eingang in internationale Gremien, Beschlüsse und Resolutionen gefunden, unter anderem bei den Vereinten Nationen und beim InterAction Council.

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Die Weltethos-Reden

In der Vortragsreihe „Weltethos-Reden“ sprachen in den vergangenen Jahren namhafte Politiker wie Helmut Schmidt, Kofi Annan, Tony Blair und Horst Köhler.

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    Politik

    Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist der Großteil der Menschen weltweit davon überzeugt, dass ein Zusammenprall der Kulturen vermieden werden muss. Interkulturelle Verständigung ist daher von höchster politischer Dringlichkeit.


    Mit Hilfe von Publikationen, Konferenzen, Vorträgen und Bildungsveranstaltungen engagiert sich die Stiftung Weltethos, um einen Bewusstseinswandel bei politischen Akteuren zu erreichen. Die Stiftungsarbeit zielt dabei auf alle Ebenen ab, von der Kommunal- bis hin zur Weltpolitik. So hat die Weltethos-Idee seit Ende der 90er Jahre auch in internationale Gremien, Beschlüsse und Resolutionen Eingang gefunden, unter anderem bei den Vereinten Nationen und beim InterAction Council ehemaliger Staats- und Regierungschefs.

    In der von der Stiftung Weltethos zusammen mit der Universität Tübingen organisierten Vortragsreihe „Weltethos-Reden“ sprachen in den vergangenen Jahren neben anderen renommierten Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben auch namhafte Politiker. So hielt beispielsweise Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Jahr 2007 eine Rede zum „Ethos des Politikers“. Weitere Redner waren (noch während ihrer aktiven Amtszeit) unter anderem UN-Generalsekretär Kofi Annan, der britische Premierminister Tony Blair und Bundespräsident Horst Köhler.

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