Wir trauern um unseren Gründer und langjährigen Präsidenten

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.

Hans Küng

Er ist am 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen eingeschlafen.

Mit dem Projekt Weltethos schuf Hans Küng die Grundlage für ein Bewusstsein grundlegender gemeinsamer Werte in allen Teilen der Gesellschaft sowie für ein friedliches und respektvolles Miteinander über die Grenzen der Religionen, Kulturen und Nationen hinweg. Ein Projekt, das in Zeiten einer global agierenden Politik und Wirtschaft, des Internets und zunehmend multikultureller Gesellschaften wichtiger ist denn je.

Mit Blick auf Hans Küngs Hoffnungsvision „To make the world a better place“ ist es für die Stiftung Weltethos eine Ehre, sein Lebensprojekt „Weltethos“ fortführen zu dürfen. Wir werden es in seinem Sinne bewahren, weitertragen und weiterentwickeln und wir verneigen uns in Dankbarkeit vor dessen großartigem Begründer.


Möchten Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen?
Dann haben Sie dazu in unserem digitalen Kondolenzbuch die Möglichkeit: 
> Zum Kondolenzbuch


Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht aus Nachrufen
und aktuellen Berichten zu Hans Küng:

> Zum Pressespiegel der Stiftung Weltethos

> Zur Presseschau des Weltethos-Instituts

Wissenschaft trifft Comedy

Im November 2013 veranstaltete die Stiftung Weltethos zusammen mit dem Kabarettisten Christoph Sonntag den ersten „Toleranzgipfel“ in Stuttgart.

» weiter

Die Stiftung Weltethos und der DFB

Seit Ende 2012 ist Dr. Stephan Schlensog Mitglied der vom DFB eingerichteten „AG Antidiskriminierung”. Die AG engagiert sich für Toleranz und Gleichbehandlung auf Vereinsebene.

» weiter

Welturaufführung "Weltethos"

Das Chor- und Orchesterwerk „Weltethos“ wurde im Oktober 2011 unter der Leitung von Sir Simon Rattle von den Berliner Philharmonikern erstmalig aufgeführt.

» weiter

6. Weltethos-Rede des IOC-Präsidenten

IOC-Präsident Jacques Rogge hielt 2006 die 6. Weltethos-Rede zum Thema „Global Sport and Global Ethic“. Er führte anschließend einen Dialog mit Hans Küng.

» weiter

    Ethik im Kulturbetrieb – ein Ethos für Kopf und Herz

    Die Arbeit der Tübinger Stiftung Weltethos zielt darauf ab, den Dialog zwischen Kulturen und Religionen voranzutreiben und einen globalen ethischen Grundkonsens zu etablieren. Zu diesem Zweck engagiert sich die Stiftung in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen, auch im Bereich Kultur und besonders im Sport. 


    „Weltethos soll ja nicht nur den Kopf ansprechen, sondern auch das Herz, die Gefühle“, so Hans Küng, Ehrenpräsident der Stiftung und geistiger Vater des Weltethos. Im Kulturleben, sei es in der Musik, in der Kunst oder im Sport, treffen unmittelbare Emotionen und hoch entwickelte Vernunft aufeinander und lassen Erlebnisse entstehen, die großen Einfluss auf Betrachter und Zuhörer haben. Zusammen mit unseren Partnern aus Kunst und Sport wollen wir den Geist des respektvollen Umgangs miteinander fördern und weiterentwickeln. Es ist wichtig, die Werte dieses ethischen Konsenses auch im emotional erfahrbaren Bereich zu vermitteln. Im Theater. Auf der Konzertbühne. Im Fußballstadion. Wer fühlt, wie sich Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen respektvoll begegnen, der kann dies auch viel besser verstehen.

    Top of page