Einführung in die Ausstellung für Lehrkräfte

Entweder persönlich durch eine/n Referentin/en der Stiftung oder als Video auf YouTube

Fortbildungen

Unsere Referent/innen und freien Mitarbeiter/innen bieten regelmäßig Fortbildungen an und kommen auf Anfrage auch an einzelne Schulen.

    Angebote für Lehrkräfte

    Unsere Referent/innen und freien Mitarbeiter/innen bieten regelmäßig Workshops und Fortbildungen für Lehrkräfte, Sozialpädagog/innen, Elternbeiräte und interessierte Eltern an und kommen auf Anfrage auch an einzelne Schulen. Auch für Vorträge stehen Referentinnen und Referenten zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stiftung dies nicht kostenlos anbieten kann.


    Fortbildung zum Thema Weltethos
    In einer 3,5-stündigen Fortbildung für Lehrkräfte bekommen diese grundlegende Informationen über das Projekt Weltethos mit vielen Anregungen dazu, wie sie Weltethos für ihre Schule nutzen können. Insbesondere werden auch Bezüge zum neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg aufgezeigt und es gibt praktische Impulse zur Werteerziehung im Unterricht und zur Ausgestaltung von Schulkultur. Die Fortbildung gibt auch Gelegenheit zur Selbstreflexion, zum Erfahrungs- und Ideenaustausch und zur konkreten Vorhabenplanung.
    Kosten bitte bei der Stiftung erfragen.

    Das Angebot soll Lehrkräfte befähigen, ihre Schüler/innen bei der eigenen Standortbestimmung („Wo ist mein Platz in der Vielfalt?“) zu unterstützen und sie in die Lage versetzen, sich angst- und vorurteilsfrei in multikultureller und multireligiöser gesellschaftlicher Vielfalt zu bewegen (→ Leitperspektive Bildung für Toleranz und Vielfalt).

     

    Einführung in die Ausstellung für Lehrkräfte
    Die Ausstellung "Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos" lädt ein, die faszinierende Welt der Religionen besser kennen zu lernen und die Bedeutung ihrer ethischen Botschaften in ihrer Relevanz gerade für unsere heutige Gesellschaft zu verstehen. Thematische Klammer ist dabei die Weltethos-Idee: Die Frage nach dem Wertekonsens, nach gemeinsamen ethischen Werten, Normen und Maßstäben. Die Ausstellung besteht aus 16 Tafeln und sie kann von den Schulen kostenlos gebucht werden. Eine ca. 90minütige Schulung befähigt die Lehrkräfte, ihre Schüler/innen durch die Ausstellung zu führen und die Themen im Unterricht zu vertiefen. Alle Teilnehmer/innen erhalten ein Dossier mit Hintergrundinformationen und Arbeitsmaterialien zur Ausstellung.
    Flyer zur Ausstellung
    Kosten bitte bei der Stiftung erfragen.




    Fit mit S.T.I.L. – Fit mit Sozialem, Tolerantem, Interaktivem Lernen
    Ein Training zur Wertebildung und Friedenserziehung für Kinder im Grundschulalter unterstützt durch die Stiftung Weltethos, entwickelt von Maria Reitzi-Stillfried.
    Auf der Webseite finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Trainings. Außerdem können Sie dort das Trainingsmanual kostenlos herunterladen und die "Train the Trainer"-Fortbildung anfragen.
    www.Wertebildung-fuer-Grundschueler.de

     

    Fortbildungsreihe / Zusatzausbildung "Philosophieren über Werte im interkulturellen Dialog"
    In Kooperation mit der Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog in München hat die Stiftung Weltethos Tübingen die Fortbildungsreihe "Philosophieren über Werte im interkulturellen Dialog" für Pädagog*innen entwickelt.

    In dieser Fortbildungsreihe wird praxisnah eine Methodik der Gesprächsführung vermittelt, die einerseits Begegnung auf Augenhöhe und andererseits die Auseinandersetzung über gegensätzliche wie gemeinsame Wertvorstellungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen möglich macht.
     

    Wozu "Philosophieren"? Was hat das mit Weltethos zu tun?

    Menschen haben das Bedürfnis, ihre Welt selbst zu gestalten. Gerade Kinder beobachten und hinterfragen Vieles, was für Erwachsene schon entschieden und selbstverständlich ist. Ähnlich ist es mit Menschen, die nicht in der Mitte der Gesellschaft leben, deren Blick von außen für die Prozesse der Gesellschaft aber unabdingbar ist.

    Philosophieren fördert nicht nur den Mut, sich zu äußern. Es kultiviert auch die Freude, Vorstellungen, Vorurteile und auch Vorbilder bewusst zu hinterfragen. Der philosophische Austausch mit anderen führt zu einem deutlicheren Wertebewusstsein. Das Selbstwertgefühl und gleichzeitig die Fähigkeit, andere Perspektiven zu respektieren, werden gestärkt. In diesem Sinne unterstützt diese achtsame Gesprächskultur das bessere gegenseitige Verständnis und ein konstruktives Miteinander. 

    Philosophieren in der hier vorgestellten Form ist „Wertebildung im Sinne des Weltethos“ par excellence. Das gemeinsame Zentrum ist die "wertschätzende / weltethische Haltung", ohne die weder die Weltethos-Werte noch die philosophische Methode funktionieren. Diese Haltung wird von der Gesprächsleitung vorgelebt und von den Kindern und Jugendlichen nach und nach übernommen und verinnerlicht, weil sie merken, wie gut ihnen und der Gruppe dieser wertschätzende Umgang tut.

    Was wollen wir damit bei Kindern und Jugendlichen erreichen?

    Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche: 

    • selbstständig denken lernen; 
    • sich über Werte Gedanken machen & inwiefern sie für sie, ihr Leben und die Gesellschaft wichtig sind;
    • andere Meinungen und Ansichten verstehen;
    • wertschätzende Haltung einüben;
    • resistent gegenüber Ideologen, Extremisten und Populisten werden;
    • Mündige, demokratisch gesinnte Bürger*innen werden, die religionssensibel & vielfaltsfähig sind.

    Inhalte der Fortbildungsreihe

    Es geht zunächst um persönliche Erfahrungen, die eigene Herkunft und Prägung, evtl. Vorurteile und darauf aufbauend um die Frage, ob Gemeinschaft auf gemeinsamen Werten beruht und inwiefern die Weltethos-Idee hilfreich sein kann, diesen Wertekonsens gemeinsam zu finden. Abschließend suchen die Teilnehmenden Wege, wie Werte im Alltag sichtbar gemacht und tatsächlich gelebt werden können. Best-Practice-Beispiele u.a. aus den Weltethos-Schulen geben hierzu praktische und leicht umsetzbare Impulse.

    Wesentliches Element der Fortbildung ist es, selbst zu philosophieren und philosophische Gespräche anzuleiten. Im moderierten, philosophischen Gespräch erleben die Teilnehmenden Wertschätzung für ihre eigene Meinung, lernen die Ansichten der Anderen zu respektieren und setzen sich über ihre Vorstellungen von Zusammenleben auseinander. 

    Über vier Module sammeln die Teilnehmer viele Erkenntnisse über sich selbst, ihre Arbeit und die Welt im Allgemeinen, vor allem aber auch Material für die Praxis – eine Schatzkiste fürs Leben.

    In Bayern ist die Zusatzausbildung eine anerkannte Fortbildung für Erzieher*innen. In Baden-Württemberg wird sie offiziell als die staatliche Lehrerfortbildung ergänzende Maßnahme anerkannt. Anmeldung: fortbildungen@kinder-philosophieren.de

    Mehr Infos dazu finden Sie hier: https://kinder-philosophieren.de/akademie-kinder-philosophieren/fortbildungsangebot/zusatzausbildung/

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