Gründung der Stiftung Weltethos

1995 gründete Hans Küng die Stiftung Weltethos. Möglich war dies durch den Unternehmer Graf K. K. von der Groeben, der eine namhafte Summe für die Verbreitung der Weltethos-Idee bereitstellte.

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20 Jahre „Erklärung zum Weltethos“

200 Vertreter aller Weltreligionen unterzeichneten im September 1993 auf dem „Parlament der Weltreligionen“ die Weltethos-Erklärung.

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Übergabe der Präsidentschaft

Im April 2013 übergab Hans Küng zu seinem 85. Geburtstag die Präsidentschaft der Stiftung Weltethos an Eberhard Stilz, den Präsidenten des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg.

Gründung des WEIT

An der Universität Tübingen wurde 2012 ein eigenes Weltethos-Institut (WEIT) gegründet. Inhaltlicher Schwerpunkt des Instituts ist die Fundierung und Konkretisierung eines Globalen Wirtschaftsethos.

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Zitat von Hans Küng

„Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos.“ Hans Küng, 1993

    Ziele der Stiftung

    I. Durchführung und Förderung interkultureller und interreligiöser Forschung:
    Dieser Zweck wird verwirklicht durch theologische und religionswissenschaftliche Grundlagenforschung, insbesondere durch die Erstellung und Förderung wissenschaftlicher Publikationen (Bücher, Artikel) im Interesse interkultureller, interreligiöser und interkonfessioneller Verständigung.
     
    II. Anregung und Durchführung interkultureller und interreligiöser Bildungsarbeit:
    Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch 

    • Lehr- und Vortragstätigkeit zur Verbreitung der erarbeiteten Forschungsergebnisse, insbesondere der Ideen eines grundlegenden, allen Menschen gemeinsamen Ethos, eines Weltethos, in Gemeinden, Volkshochschulen, Akademien, Schulen, Hochschulen, Verbänden, Parteien, Interessengruppen aller Art, national und international;
    • Fortbildung Interessierter durch Tagungen, Vorträge, Gastvorträge, Seminare oder Workshops zur Vertiefung der Thematik eines Weltethos;
    • Öffentlichkeitsarbeit im Dienst eines Weltethos mit Hilfe der Medien (Zeitungsartikel, Interviews, Rundfunk- und Fernseharbeit).

     
    III. Ermöglichung und Unterstützung der zur Forschungs- und Bildungsarbeit notwendigen interkulturellen und interreligiösen Begegnung:
    Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch 

    • Anregung und Förderung von Initiativen im Bereich von Gesellschaft, Politik und Kultur im Interesse der Völkerverständigung (z. B. »vertrauensbildende Maßnahmen« zwischen den Religionen);
    • Förderung der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen (Kolloquien, Studienreisen, Kongresse);
    • Ausbau des vorhandenen Netzwerks interkultureller und interreligiöser Beziehungen zur Förderung eines globalen Ethos;
    • Schaffung des Zugangs zu Schlüsseldokumenten und Literatur mit Hilfe moderner Kommunikationstechnologien.

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