Infoblätter zu den Weltreligionen

Die neuen "Infoblätter zu den Religionen" liefern kurz und knapp grundlegende Information zu den acht Weltreligionen der Ausstellung. Sie informieren über zentrale Glaubensinhalte, bedeutende Feste und weisen auf vertiefende Literatur hin. Das Zentrum eines jeden Infoblattes ist die Innenperspektive eines Gläubigen, welche diese Religion für andere lebendig werden lässt.

Küngs Leitgedanke

„Kein Friede zwischen den Nationen ohne Friede zwischen den Religionen“ lautet die Leitidee in Prof. Hans Küngs Buch „Projekt Weltethos“.

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„Spurensuche – Die Weltreligionen auf dem Weg“

Mehrere Jahre arbeitete Hans Küng an diesem Projekt, in dessen Rahmen er die Weltreligionen empirisch erforschte. Im Mittelpunkt des Multimedia-Projekts steht eine 7-teilige DVD-Reihe.

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„Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ international

Seit 2001 ist die Ausstellung weltweit erfolgreich unterwegs. Sie wirbt für eine Verständigung auf gemeinsame ethische Normen und Werte.

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Besuch des Dalai Lama

Der Dalai Lama besuchte im September 2013 die Weltethos-Schulen in Steinhude. Als Erstunterzeichner der „Erklärung zum Weltethos“ unterstützt er das Projekt seit Beginn.

20 Jahre „Erklärung zum Weltethos“

200 Vertreter aller Weltreligionen unterzeichneten im September 1993 auf dem „Parlament der Weltreligionen“ die Weltethos-Erklärung.

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    Weltethos und die Religionen

    Seit ihrer Gründung engagiert sich die Stiftung Weltethos weltweit im interreligiösen Bereich mit Konferenzen, Projekten und publizistischen Aktivitäten. Sie unterstützt Menschen und Organisationen, die im Sinne interreligiöser Verständigung tätig sind und fördert die weltweite Verbreitung der Weltethos-Idee als notwendige Grundlage für einen fruchtbaren Dialog zwischen den Religionen.


    Seit den 1980er Jahren sucht Hans Küng als katholischer Theologe systematisch die Auseinandersetzung mit den nicht-christlichen Religionen. Er betreibt interreligiöse Grundlagenforschung und führt Gespräche mit Religionsvertretern weltweit. Grundlegend wurden Hans Küngs Dialoge mit Religionswissenschaftlern (Josef van Ess, Heinrich von Stietencron, Heinz Bechert und Julia Ching) über Islam, Hinduismus, Buddhismus und Chinesische Religionen.
      
    In der Umbruchzeit Ende der 1980er Jahre stellte Hans Küng die Frage nach der Rolle der Religionen in der Gesellschaft heute. Er machte mit der These »Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden« von sich reden, welche die programmatische Basis für sein Buch „Projekt Weltethos“ und schließlich für  die „Erklärung zum Weltethos“ darstellte. 
     
    Im Rahmen der 1995 gegründeten Stiftung Weltethos setzte Küng seine interreligiöse Grundlagenforschung fort. Wissenschaftliche Eckpfeiler wurden seine Theorien über die drei religiösen Stromsysteme (die nahöstlich-prophetischen Religionen, die indisch-mystischen Religionen und die fernöstlich-weisheitlichen Religionen) und über die Paradigmenwechsel in der Geschichte der Religionen, die er in seinen umfassenden Grundlagenwerken zu Judentum, Christentum und Islam darlegte. Fortgeführt wurde diese Reihe von Stephan Schlensog, Generalsekretär der Stiftung, mit seinem Werk „Der Hinduismus".

    Ein weiterer Meilenstein war Küngs Multimediaprojekt „Spurensuche - Die Weltreligionen auf dem Weg“, in dessen Rahmen er Feldforschungsaufenthalte in verschiedenen Kulturen und Religionen weltweit durchführte. Die Ergebnisse bildeten unter anderem die inhaltliche Grundlage für die Ausstellung „Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos“, die seit dem Jahr 2001 in zahlreichen Sprachen weltweit unterwegs ist. Außerdem entstanden auf Basis der Forschungsergebnisse verschiedene Medien zum Thema, die alle im Onlineshop der Stiftung Weltethos bestellt werden können.

    Interreligiöse Pionierarbeit leistete auch Karl-Josef Kuschel mit seinen Werken zu den abrahamischen Religionen: „Streit um Abraham", „Jud, Christ und Muselmann vereinigt? Lessings ›Nathan der Weise‹“ und „Juden, Christen, Muslime – Herkunft und Zukunft“. Detaillierte Literaturangaben zu den oben genannten Werken sowie zu anderen einschlägigen interreligiösen Arbeiten im Stiftungskontext finden Sie unter Literatur und Medien.

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