Literatur zum Weltethos

Grundlagen

Handbuch-weltethos-300
Hans Küng

Handbuch Weltethos

Eine Vision und ihre Umsetzung ISBN: 978-3-492-30059-9 2012 München (Piper), 240 S., kartoniert Kaufpreis: 9,99 € » zum Shop

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Wo immer Menschen friedlich zusammen leben wollen, brauchen sie gemeinsame Spielregeln. Diese können nicht durch eine einzelne Weltanschauung vorgegeben werden, vielmehr müssen sie sich aus den Quellen aller Weltreligionen und humanistischer Traditionen speisen. Das ist die Vision, die Hans Küng vor 20 Jahren als »Weltethos« vorgelegt hat, und die in diesem Buch aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt wird. Eine Idee, die weltweit diskutiert wird und die für alle Bereiche unserer Gesellschaft von Bedeutung ist.


Inhalt:

I. Was ist Weltethos?
1. Weltethos als Chance
2. Missverständnisse klären
3. Wesentliche Dimensionen

II. Wie wird Weltethos begründet?
1. Pragmatische Begründung
2. Philosophische Begründung
3. Kulturanthropologische Begründung
4. Politische Begründung
5. Juristische Begründung
6. Physiologisch-psychologische Begründung
7. Religionswissenschaftlliche Begründung

III. Was bedeutet Weltethos praktisch?
1. Politik und Weltethos
2. Wirtschaft und Weltethos
3. Weltethos als »pädagogisches« Projekt
4. Die Stiftung: Weltethos weltweit
5. Musikalische Umsetzung

IV. Weltethos-Dokumente
1. Erklärung zum Weltethos des Parlaments der Weltreligionen
    (Chicago, 4.9.1993)
2. Vorschlag des InterAction Councils früherer Staats- und 
    Regierungschefs für eine Allgemeine Erklärung der menschlichen
    Verantwortlichkeiten (1997) 
3. Manifest Globales Wirtschaftsethos. Konsequenzen für die 
    Weltwirtschaft (2009)
4. Wegbereiter: »Ja zum Weltethos. Perspektiven für die Suche 
    nach Orientierung (1995)
5. Das Weltethos auf der Weltagenda

V. Träger und Stützen des Weltethos-Projekts
1. Die Stiftung Weltethos (1995)
2. Weltethos-Institut an der Universität Tübingen (2011)
3. Internationale Partner
4. Weltethos-Redner
5. Weltethos-Sponsoren
6. Bibliographie zum Weltethos
    Publikationen von Hans Küng
    Publikationen von weiteren Mitarbeitern
    Publikationen im Umkreis der Stiftung Weltethos
    Bildungs- und Lernmedien der Stiftung Weltethos

Dankeswort 

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Hans Küng

Spurensuche

Die Weltreligionen auf dem Weg ISBN: 978-3-492-25167-9 2005 München (Piper), 201 S., kartoniert Kaufpreis: 24,99 € » zum Shop

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Hans Küng beschreibt, erzählt und erklärt in diesem Buch das gesamte Spektrum der Weltreligionen. Den gewaltigen Stoff unterteilt er in sieben Abschnitte:

  • Stammesreligionen
  • Hinduismus
  • Chinesische Religion
  • Buddhismus
  • Judentum
  • Christentum
  • Islam

In jedem dieser sieben Teile zeichnet der große Theologe die Entwicklung der Religion nach, zeigt Querverbindungen auf, arbeitet Trennendes wie Gemeinsames heraus.
Vom Ayers Rock nach Rom, von einer Synagoge in New York zum tibetischen Kloster, von Konfuzius zu Muhammad führt diese faszinierende Reise.

Küngs unverwechselbarer Stil, seine präzisen Erläuterungen und seine persönlichen Kommentare verdichten sich zu einer eindrucksvollen Darstellung: einem facettenreichen, präzisen und farbigen Bild der Weltreligionen. 

ProjektWeltethos
Hans Küng

Projekt Weltethos

ISBN: 3-492-21659-5 München (Piper), SP 1659, Neuauflage 2003, kartoniert, 192 Seiten Kaufpreis: 8,90 € » zum Shop

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Seit Hans Küng 1990 das „Projekt Weltethos" vorgelegt hat, hat die Forderung nach einem alle Menschen umfassenden Ethos breite Unterstützung erfahren. Gleich welcher Religion, Ideologie oder Nation, geht es bei diesem Projekt um nichts Geringeres als einen Grundkonsens über gemeinsame Werte, Haltungen und Maßstäbe, die alle Menschen in ihren eigenen Traditionen wieder finden können, sowie die Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit, der Solidarität, der Toleranz und der Partnerschaft von Mann und Frau. Dabei kommt den Weltreligionen eine besondere Verantwortung zu, den Dialog zwischen den Religionen sowie mit den maßgebenden Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen anzuregen und zu führen. 

Kein Überleben ohne Weltethos. 
Kein Weltfriede ohne Religionsfriede. 
Kein Religionsfriede ohne Religionsdialog.   
Diese drei Sätze kennzeichnen den programmatischen Ansatz des Tübinger Theologen, der mit dem „Projekt Weltethos" das globale Gespräch über den Grundkonsens der Werte, Haltungen und Maßstäbe anregte. Das knappe, dichte Buch ist eine gewaltige Rede, nicht fern prophetischer Gebärde.
Neue Zürcher Zeitung

Dokumentation zum Weltethos
Hans Küng

Dokumentation zum Weltethos

ISBN: 3-492-23489-5 München (Piper), SP 3489, 2002, 303 Seiten Kaufpreis: 9,90 €

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Der Weg der Weltethoserklärung. Mit einem Vorwort von Hans Küng.

Weltethos bedeutet keine neue Weltanschauung und erst recht nicht die Herrschaft einer Religion über alle anderen. Mit einem Weltethos ist die Verpflichtung auf einen Grundkonsens verbindlicher Werte gemeint, der als weltweiter Maßstab für politische und wirtschaftliche Entscheidungen gelten darf. Hans Küngs These von einem universalen Menschheitsethos und sein daraus entstandenes »Projekt Weltethos« haben mittlerweile Kreise gezogen. 

In diesem Band sind die zentralen Dokumente der Diskussion um Idee und Begriff des Weltethos versammelt:

  • die »Erklärung zum Weltethos« vom Parlament der Weltreligionen (Text und Entstehung der Erklärung, Geschichte des Parlaments); 
  • die »Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten« vom InterAction Council (Text und Entstehung der Erklärung);
  • der »Aufruf an unsere führenden Institutionen« vom Parlament der Weltreligionen (Text und Entstehung des Aufrufs);
  • der Bericht für die Vereinten Nationen »Brücken in die Zukunft. Ein Manifest für den Dialog der Kulturen« (Text und Entstehung des Berichts).

Diese Texte werden von Hans Küng und anderen vorgestellt und kommentiert; eine ausführliche Bibliografie rundet den Band ab.

„Hans Küngs ›Projekt Weltethos‹ ist ein anregender Beitrag, ein Appell an die Vernunft."
Die Zeit 

WozuWeltethos
Hans Küng

Wozu Weltethos?

Im Gespräch mit Jürgen Hoeren ISBN: 978-3-451-05227-9 2002 Freiburg/Brsg. (Herder), 190 S., kartoniert Vergriffen Kaufpreis: 9,80 €

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Globalisierung hat zwei Gesichter. Die Welt wird eins, im Guten wie im Bösen. Wirtschaft und Politik sind starke Kräfte der Globalisierung, der Konzentration und Fusion. ... Je enger und intensiver wie miteinander kommunizieren und je schneller Kulturräume übersprungen werden, desto dringender wird die Frage nach dem einigenden Band, nach dem gemeinsamen Fundament, nach verbindlichen gemeinsamen ethischen Richtlinien. ... 

Der Tübinger Theologe Hans Küng weist mit seinem Programm Weltethos seit zwei Jahrzehnten in die richtige Richtung ... Jürgen Hoeren zeichnet in dem sehr persönlichen und engagierten Gespräch mit dem Tübinger Theologen den Entstehungsweg der Idee Weltethos nach, fragt nach dem Ist-Stand und den geplanten Schritten in die Zukunft.
 

WeltethosfürWeltpolitik
Hans Küng

Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft

ISBN: 3-492-03938-3 München (Piper), 1997, gebunden, 397 Seiten Kaufpreis: 8,00 € » zum Shop

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An der Schwelle zum 21. Jahrhundert stecken die Weltpolitik und die Weltwirtschaft in einer tiefen Krise. Die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Hiobsbotschaften mehren sich. hans Küng unterzieht diese Entwicklungen einer radikalen Kritik.


Er zeigt, wie notwendig Weltpolitik und Weltwirtschaft eine ethische Grundorientierung brauchen, die für alle verbindlich ist. Um diese Grundorientierung mit Blick auf eine friedlichere, gerechtere, humanere Welt geht es dem Theologen Hans Küng. Nicht um kluge Rezepte, sondern um konkrete Impulse: die Anwendung von »Projekt Weltethos« in Politik und Wirtschaft.


Daraus ergeben sich die Themen dieses Buches: Gibt es einen Weg zwischen Realpolitik und Idealpolitik? Eine Weltwirtschaftspolitik zwischen Wohlfahrtsstaat und Kapitalismus pur? Welche Rolle spielen die Religionen in den gegenwärtigen Krisen und Konflikten? Wie soll ein Weltethos verwirklicht werden? Hans Küng liefert mit diesem Buch, was lange kein Denker gewagt hat: einen kühnen Zukunftsentwurf auf der Grundlage eines gemeinsamen Menschheitsethos.

JazumWeltethos
Hans Küng

Ja zum Weltethos

Perspektiven für die Suche nach Orientierung ISBN: 3-492-03817-4 München (Piper), 2. Auflage 1996, 319 Seiten Vergriffen Kaufpreis: 17,00 €

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„Zusammengenommen ergeben alle diese so verschiedenen Stimmen ein eindrucksvolles Zeugnis davon, dass in Sachen Weltethos in vielen Religionen und Kulturen ein Bewusstseinsprozess bereits im Gang ist. Der alle Beiträge verbindende Gedanke ist der: Um des friedlichen Zusammenlebens der Menschheit willen, und zwar auf lokaler Ebene (in zahllosen multikulturellen und multireligiösen Städten) wie globaler Ebene (im Zeichen von Weltkommunikation, Weltwirtschaft, Weltpolitik und Weltökologie), ist die Besinnung auf das allen Menschen Gemeinsame im Ethos mehr denn je geboten." 
Hans Küng


Hans Küng hat international bekannte Persönlichkeiten eingeladen, die Diskussion über das „Projekt Weltethos" weiterzuführen. Sie berichten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel, aus ihrer spezifischen Lebenssituation, aus ihrer kontinentalen, kulturellen und religiösen Perspektive, welche Möglichkeiten sie für ein gemeinsames Weltethos sehen.
 
Stellungnahmen Politik:
Staatspräsident Martti Ahtisaari
Friedenspreisträger Lew Kopelew
Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú
Lord Yehudi Menuhin
Staatspräsidentin Mary Robinson
Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt
Botschafter Juan Somavia
Präsident des Roten Kreuzes Cornelio Sommaruga
Friedenspreisträger Carl Friedrich v. Weizsäcker
Bundespräsident a.D. Richard v. Weizsäcker
 
Stellungnahmen Judentum:
Professor André Chouraqui
Friedenspreisträger Teddy Kollek
Rabbi Jonathan Magonet
Großrabbiner René-Samuel Sirat
Sir Sigmund Sternberg
Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel  
 
Stellungnahmen Christentum:
Kardinal Paulo Evaristo Arns
Ökum. Patriarch Bartholomäos I.
Kardinal Joseph Bernardin
Erzbischof v. Canterbury George Carey
Kardinal Franz König
Generalsekretär d. Ökum. Rates Konrad Raiser
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu
 
Stellungnahmen Islam:
Scheich Muhammad El-Ghazali
Professor Hassan Hanafi
Kronprinz Hassan von Jordanien
Professor Muhammad Talbi
Professor Mahmoud Zakzouk
  
Stellungnahmen Buddhismus:
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi
Professor Shu-hsien Liu
Professor Hajime Nakamura
Professor Dileep Padgaonkar
Hochkommisar L. M. Singhvi
Professor Sulak Sivaraska 

Weltreligionen

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Muhammad Sameer Murtaza

Adam – Henoch – Noah – Ijob

Die frühen Gestalten der Bibel und des Qur'ān aus jüdischer und muslimischer Betrachtung ISBN: 978-3-7439-5688-9 2017 Hamburg (tredition Verlag), 212 S., broschiert Kaufpreis: 15,00 €

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Anschaulich und kompakt skizziert dieses Sachbuch die Gestalten Adam, Kain und Abel, Henoch, Noah und Ijob, wie sie im Judentum und im Islam dargestellt werden – und trägt somit zum besseren gegenseitigen Verständnis von Juden und Muslimen bei. Durch die umfassende Einbeziehung von Versen aus dem Tanach und dem Qur'ān, zahlreicher Aussagen jüdischer und muslimischer Gelehrter und die philosophische Reflektion über Fragen hinsichtlich der Menschenwürde, dem Gewalt- und Friedenspotenzial des Menschen, dem Sinn menschlicher Existenz, der Toleranz und wie mit der Erfahrung von Leid umgegangen werden soll, eignet sich dieses Werk für Studenten der Theologie, Religions- und Islamwissenschaften und Pädagogen ebenso wie für den interessierten Laien.
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Karl-Josef Kuschel

Die Bibel im Koran

Grundlagen für das interreligiöse Gespräch ISBN: 978-3-8436-0726-1 2017 Ostfildern (Patmos Verlag), 666 S., gebunden Kaufpreis: 49,00 €

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Der Koran, die heilige Schrift der Muslime, hat Überlieferungen in großer Breite und Tiefe aufgenommen und neu gedeutet, die Juden und Christen aus der Bibel vertraut sind. Karl-Josef Kuschel verfolgt in genauen Fallstudien einen dramatischen historischen Prozess der Begegnung von biblischen Überlieferungen mit dem neu entstehenden muslimischen Glaubensbewusstsein, wie es sich im Koran niedergeschlagen hat. Sein Buch führt plastisch vor Augen, was Bibel und Koran literarisch und theologisch unterscheidet und verbindet.
Der Tübinger Literaturwissenschaftler und Theologe fasst in diesem Band seine Jahrzehnte währenden Studien zum Thema Bibel und Koran zusammen, um die Erträge der neuesten Forschungen zum Koranverständnis erweitert.
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Muhammad Sameer Murtaza

Islam und Homosexualität: ein schwieriges Verhältnis

ISBN: 978-3743906778 2017 Hamburg (tredition Verlag), 52 S., broschiert Kaufpreis: 10,00 € » zum Shop

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Der erste Gedanke, der Menschen in den Kopf schießen könnte, wenn der Zusammenhang Islam und Homosexualität fällt, ist, dass diese beiden Dinge sich ausschließen. Die überwältigende Mehrheit der Muslime ist überzeugt, dass eine homosexuelle Lebensweise nicht mit dem Islam vereinbar ist. Der Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza hat sich aus diesem Grund dazu entschlossen, die islamischen Quellen auf diese Thematik hin zu untersuchen. In seinem Werk "Islam und Homosexualität" kommt er zu einer differenzierteren Antwort, die zeigt, dass es für Homosexualität auch im Islam einen Platz gibt.

Murtazas Buch räumt mit all diesen Vorurteilen auf und zeigt mit nachweisbaren Quellen die Fakten. Schwule, lesbische und transgender Muslime werden dieses Buch ermutigend finden. Ein wichtiger Appell für mehr Offenheit und Toleranz.

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Muhammad Sameer Murtaza

Die gescheiterte Reformation

Salafistisches Denken und die Erneuerung des Islam ISBN: 978-3451348914 2016 Freiburg (Herder), 208 S., gebunden Kaufpreis: 19,99 €

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Braucht der Islam eine Reformation? Zumindest keine Reformation, im Sinne Martin Luthers. Muhammad Sameer Murtaza zeigt, dass alle Versuche, das europäische Modell zu kopieren, zum Scheitern verurteilt sind und erklärt, wie sich der Islam aus seinem eigenen Erbe heraus erneuern kann. Er bricht mit alten Klischees, liefert eine tiefschürfende Analyse der Hintergründe der aktuellen Situation des Islams und kommt zu konstruktiven Vorschlägen mit polarisierenden Aussagen. Ein Debattenbuch, das provoziert und anregt.

»Muhammad Sameer Murtaza, Mitarbeiter der Stiftung Weltethos, besticht durch seine ungeheure Kenntnis sowohl der islamischen wie der christlichen Geschichte und Theologie. Mit seinen Erfahrungen wirkt er inmitten islamischer Gemeinden verschiedenster Art. Sein Buch verdient alle Aufmerksamkeit von muslimischer wie von christlicher Seite.« Hans Küng, Ehrenpräsident der Stiftung Weltethos.

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Murad Wilfried Hofmann, Muhammad Sameer Murtaza, Ecevit Polat

Islamische Philosophie Band 1

Von den Anfängen bis zu Al-Kindi ISBN: 978-3734552106 2016 Hamburg (Tradition), 192 S., kartoniert Kaufpreis: 15,00 €

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Murad Wilfried Hofmann, Muhammad Sameer Murtaza und Ecevit Polat skizzieren anschaulich die Anfänge der Philosophie im Islam, die ihren ersten Höhepunkt mit dem Philosophen Al-Kindi fand. Der Band beschreibt anhand der Begriffe „hikma“ und „falsafa“ unterschiedliche Konzeptionen der islamischen Philosophie. Weiter wird die Art und Weise der Rezeption der griechischen neuplatonischen Philosophie durch muslimische Philosophen behandelt. Zugleich schildert der Band, dass die europäische Renaissance ohne einen Anteil der islamischen Philosophie nicht denkbar gewesen wäre. Die gängige Betrachtung, die den Muslimen lediglich die Rolle als Bewahrer und Vermittler der griechischen Philosophie zuschreibt, greift hier zu kurz, um den anschließenden Innovationsschub in Europa zu erklären. Schließlich endet der Band mit der Darstellung des ersten bedeutenden muslimischen Philosophen Al-Kindi. Es ist das Anliege des Buches aufzuzeigen, dass Orient und Okzident sich seit jeher gegenseitig in ihrer Entwicklung beeinflusst haben. Veränderung ist somit eine existenzielle Begleiterscheinung in den Beziehungen zwischen Abendland und Morgenland.

"Zu denken heißt manchmal auch, sich zu irren. Daher sollten die Leserinnen und Leser diese Schriftreihe nicht blind konsumieren, sondern kritisch mitdenken, um so ihr eigenes Denken zu stimulieren. Gerade dann wird Philosophie unglaublichen Spaß machen. Man merke sich: Kein Philosoph hat jemals behauptet, sein Denken sei die Wahrheit." (Aiman Mazyek)
 

Inhaltsverzeichnis

Cover
Muhammad Sameer Murtaza

Islamische Existenzialphilosophie

Muhammad Iqbal nietzscheanisch gelesen ISBN: 978-3741249365 2016 Norderstedt (BOD Verlag), 520 S., broschiert Kaufpreis: 20,00 €

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Das Studienbuch stellt das Werk Muhammad Iqbals im Kontext seiner Auseinandersetzung mit dem deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche insgesamt vor. So wird der Zusammenhang seines Denkens mit der traditionellen islamischen Philosophie und zugleich seine Absetzung von ihr deutlich. Iqbal wird also nicht auf seine Rolle als muslimischer Philosoph reduziert, sondern als Denker dargestellt, der die islamische und die westliche Philosophie zusammenführte. Getreu der Aussage Goethes:
"Wer sich selbst und andre kennt
Wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
Sind nicht mehr zu trennen."

"Muhammad Sameer Murtaza war bereits als Autor eines wichtigen Buches über den islamischen Philosophen Jamal Al-Din Al-Afghani hervorgetreten. Nun hat er mit einer ebenso maßgeblichen Studie über den muslimischen Reformer Muhammad Iqbal glänzend nachgelegt."
(Murad Wilfried Hofmann)

Inhaltsverzeichnis

Cover
Muhammad Sameer Murtaza

Die Reformer im Islam

Jamal Al-Din Al-Afghani – Muhammad Abduh – Qasim Amin – Muhammad Raschid Rida ISBN: 978-3-83-345073-0 2015 Norderstedt (BOD Verlag), 280 S., broschiert Kaufpreis: 17,00 € » zum Shop

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Es gibt sie doch, muslimische Denker, die den Islam und die Moderne zusammen denken. Die für eine Freiheit des Denkens, für die Gleichberechtigung der Geschlechter, für die Demokratie, Toleranz und die Würde des Menschen eintreten und sich dabei auf den Qur'an berufen.  Der Islamwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza schildert lebendig den Beginn dieser Reformbewegung im Islam. Ihre Brüche und ihren Niedergang, wie auch die Möglichkeit ihrer Wiedergeburt. Mit ihren einflussreichen Denkern beginnt die Zukunft der Muslime.

Inhaltsverzeichnis

Sieben-paepste
Hans Küng

Sieben Päpste

Wie ich sie erlebt habe ISBN: 978-3-492-05687-8 2015 München (Piper), 384 S. Kaufpreis: 24,00 € » zum Shop

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Wie wirkten die letzten Päpste?

Sein Leben lang hat Hans Küng der katholischen Kirche gedient: als weltweit geachteter Theologe, als Priester und viel gelesener Autor. In dieser ganzen Zeit begegneten ihm eine Reihe sehr unterschiedlicher Päpste – vom umstrittenen Pius XII. in den 1940er-Jahren bis zum heutigen Papst Franziskus, der für die große Hoffnung auf eine Erneuerung der katholischen Kirche steht. Sieben ganz unterschiedliche Papstpersönlichkeiten, von Hans Küng meisterhaft porträtiert und in ihrer Leistung kritisch gewürdigt.

Bauschke-abraham
Martin Bauschke

Der Freund Gottes

Abraham im Islam ISBN: 978-3-534-26416-2 2014 Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 208 S., gebunden Kaufpreis: 29,95 € » zum Shop

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Die einzige Gesamtdarstellung über Abraham – arabisch: Ibrahim – im Koran in deutscher Sprache. Seit gut zwei Jahrzehnten hat Abraham Konjunktur. Juden, Christen und Muslime berufen sich auf diesen biblischen Erzvater, der in allen drei Religionen als Vorbild des Glaubens an den einen Gott gilt. Dieses Buch arbeitet heraus, dass der islamisierte Abraham, dessen wichtigster Ehrentitel „Freund Gottes“ lautet, im Koran ein Spiegel des Propheten Muhammad darstellt. Wer also den koranischen Abraham kennt, erhält auch eine Vorstellung, wie Muhammad sich verstanden hat: als ein zweiter Abraham, der den Islam als die wiederhergestellte Religion Abrahams begründet hat.

Islam
Muhammad Sameer Murtaza

Islam

Eine philosophische Einführung und mehr... ISBN: 978-3-732-29828-0 2014 Norderstedt (BOD Verlag), 244 S., broschiert Kaufpreis: 17,00 €

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Muhammad Sameer Murtaza lädt ein zu einer philosophischen Einführung in den Islam - orientiert an der ursprünglichen islamischen Botschaft, verständlich für moderne Menschen, kritisch gegenüber jeglicher Literalisierung, Ideologisierung, Liberalisierung und simpler Barmherzigkeitstheologie. Vielmehr handelt es sich um eine auf der islamischen Ur-Kunde, dem Quran basierende Darstellung des Islam, die sich ferner auf die große Tradition islamischer Gelehrsamkeit, Philosophie und Mystik stützt mit Blick auf den Menschen von heute. Eine unbequeme und unzeitgemäße philosophische Reflektion, die Zeitgenossen eine ernst zu nehmende Interpretation des Islam liefert und damit einen bescheidenen Beitrag zur Aktualisierung des religiösen Wissens im Islam leistet und zugleich ganz im Sinne des Projektes Weltethos ein Gesprächsangebot an die anderen Weltreligionen ist.

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Martin Bauschke

Der Sohn Marias

Jesus im Koran ISBN: 978-3-650-25190-9 2013 Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 224 S., gebunden Kaufpreis: 29,90 € » zum Shop

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1. Auflage: Dez. 2012
2. Auflage: Mai 2013 

Ausführliche Beschreibung

Der Religionswissenschaftler Martin Bauschke, Leiter des Berliner Büros der Stiftung „Weltethos“, hatte bereits 2001 (Böhlau-Verlag) das Buch „Jesus im Koran“ herausgebracht. Was im ersten Augenblick wie eine Neuauflage erscheint, zeigt sich sehr schnell als ein wirklich neues Buch. Bauschke hat nämlich nicht nur die theologischen Debatten seit der Erstausgabe seines Buches eingearbeitet, sondern die gesamte Struktur systematisiert und stärker religionswissenschaftlich ausgerichtet. Dem Autor kommt zugute, dass er seit vielen Jahren dieses Thema nicht nur erforscht, sondern auch einem interessierten Leser- und Hörerkreis vermittelt. Dies mag auch die Ursache sein, dass sich dieses Buch nicht nur für Fachleute, sondern für jede/n Interessierte/n gut liest. Im Anhang gibt es noch einen Fragebogen und Vergleichstabellen für Koran und Neues Testament.

Bauschke gliedert sein Buch in 14 Kapitel mit 8 (optisch besonders herausgehobenen) Exkursen, die zum einen spezielle islamische Vorstellungen und zum anderen verstärkt heterodoxe christliche Anschauungen von Jesu Wirken, Leben, Sterben und Auferstehen zur Sprache bringen. Er führt hier letztlich eine 1400jährige, keineswegs unproblematische Dialoggeschichte fort, die mit dem Koran begonnen hat.

Nach der Einleitung (Kap. 1) mit den Intentionen und der Struktur des Buches diskutiert er die unterschiedlichen Messias-Verständnisse im Islam und im Christentum (Kap. 2). In Kap. 3 zur Ankündigung und Empfängnis Jesu sowie zur Bedeutung Jesu als Sohn der Maria (Kap. 3 und 4) gibt es religionswissenschaftliche Exkurse, die die Nähe zu christlichen Aussagen und dennoch ihre Eigenständigkeit bezeugen. Hier wie generell im Buch ist die Absicht des Autors deutlich spürbar, die „Christianisierungstendenzen“ einer Reihe von Autoren (wie Christoph Luxenberg und Karl-Heinz Ohlig) abzufangen und das Eigenständige des Korans als islamischer Glaubensgrundlage zu betonen. Das hindert keineswegs, auf religionsgeschichtliche Zusammenhänge und Beziehungen zwischen koranischen und christlichen, oft auch heterodox christlichen Traditionen zu verweisen, aber um des sachlichen Dialogs willen jegliche christliche Vereinnahmung zu vermeiden.
Nun folgen (Kap. 5) – abgrenzend von der Bedeutung Jesu im Christentum – die Grundlinien göttlicher Botschaft in Bezug auf die Bedeutung des Boten (Jesus). Denn sie haben als Menschen das weiter gegeben, was sie von Gott empfangen haben. Angesichts ihrer heilsgeschichtlichen Vorbildfunktion kommt ihnen darum auch Sündlosigkeit zu, wie der Exkurs erläutert. Dass der Koran anonyme Jesus-Worte enthält (Kap. 6), verwundert angesichts der islamischen Hochschätzung Jesu keineswegs. Im Blick auf die Eröffnungssure des Korans wird sogar das Vaterunser als Leitmotiv vermutet (so in Exkurs 4). Dass Jesus Wunder mit göttlicher Erlaubnis tut, versteht sich aufgrund der Bedeutung Jesu für die Muslime von selbst (Kap. 7).

Die klassische auch ins Polemische geratene Abwehr der Gottessohnschaft Jesu aus islamischer Sicht nimmt Bauschke positiv über die Gott-Mensch-Beziehung im Koran auf, so dass Jesus als Gottes Diener nicht der Sklave, sondern als der Freie dennoch sich Gott ganz hingibt (Kap. 8). Damit sind natürlich alle trinitarischen Gottesvorstellungen ebenfalls für Muslime undenkbar, zumal die Grenze zwischen Trinität und Tritheismus nicht immer scharf zu ziehen ist. Das heterodoxe östliche Christentum und besonders Monophysiten und Nestorianer haben mit ihren christologischen Vorstellungen erhebliches Streitpotential entwickelt, in das auch der Islam hineingerät (Kap. 8/9). Bleibt zum Schluss der festzuhaltenden wesentlichen Unterscheidungen das Geheimnis um Kreuzigung, Tod und Auferstehung Jesu. (Kap. 10-12). Die koranischen Verse sind nicht eindeutig. Bauschke referiert alle islamischen Deutungsvarianten. Dies nötigt ihn auch dazu, die Ähnlichkeiten mit gnostisierenden Christen zu bedenken (Exkurs 6 bei Kap. 11). Bleiben noch Entrückung, Himmelfahrt und Verklärung sowie die Wanderung christlicher Traditionsstränge zum Tod Jesu in Kaschmir (Kap. 12, Exkurs 8, besonders mit Blick auf die Ahmadiyya-Bewegung). Schließlich noch das Jüngste Gericht (Kap. 13): Dieses setzt keineswegs aus der Sicht des Korans die Wiederkunft Jesu voraus. Seine Abberufung aus dem irdischen Leben bringt also keineswegs eschatologisch-apokalyptische Konsequenzen in Gang, denn „Jesus hat nicht Teil an Gottes Thron, Wissen und Allmacht“ (S. 157).

Was bleibt nach dieser spirituellen Begleitung Jesu durch die koranischen Aussagen und angesichts der gründlichen Betrachtung wichtiger islamischer und christlicher Koranausleger in Geschichte und Gegenwart? (Fazit, Kap. 14) „Der Koran widerspricht jeder gleichsam ‚göttlichen‘ Christologie. Jesus ist ... ein sterbliches Geschöpf … Das Messiasbekenntnis des Korans stellt … eine theozentrische Re-Interpretation der Gestalt Jesu angesichts der vielfältigen, auch noch zur Zeit Muhammads miteinander konkurrierenden christlichen Christologien dar.“ (S. 160f.161). „Man kann das theozentrische Jesus-Zeugnis des Korans auch eine zeichenhafte Messianologie nennen“ (S. 164). 

Eigentlich ist es schade, dass Bauschke das Schlusskapitel der Ausgabe von 2001 nicht mehr neu bearbeitet hat: 
Die Bedeutung des koranischen Jesus für den christlich-islamischen Dialog, auch wenn das vielleicht 20-30 Seiten mehr geworden wären. So ist nur ein kurzes Nachwort mit der Maßgabe geblieben: „Im heutigen multikulturellen Kontext ist kein Christsein mehr möglich – es sei denn um den Preis fundamentalistischer Abschottung und Ignoranz – an den mitten unter Christen lebenden Muslimen vorbei“ (S. 165).1) Immerhin hat er aber die Basis für ein sachgerechtes Gespräch über Jesus zwischen Christen und Muslimen erheblich vertieft und auf breite religionswissenschaftliche und hermeneutische Grundlagen gestellt. Dies macht das Buch für Christen und Muslime gleichermaßen wichtig und interreligiös grundlegend.

Reinhard Kirste

» Quelle


Dieses Buch ist direkt über den Autor erhältlich: » bauschke@weltethos.org

Jesus-2012-300
Hans Küng

Jesus

ISBN: 978-3-492-05498-0 München (Piper), 2012, gebunden, 302 Seiten Kaufpreis: 19,99 € » zum Shop

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Vor Jahren hat Hans Küng in einzelnen Teilen von »Christ sein« das Bild, das das Christentum von seinem Stifter hat, wieder zum Leuchten gebracht. Neu gefasst bringen diese Texte ebenso den konkreten Jesus von Nazareth zum Vorschein wie seine ursprüngliche Botschaft, die unter jahrhundertelanger Dogmatisierung durch die Kirche gelitten hat. Für Glaubende und Nicht-Glaubende, für Nicht-Mehr-Glaubende oder Gern-Glauben-Wollende, aber von der kirchlichen Lehre Enttäuschte öffnet dieses Buch einen Zugang zu der Gestalt, die die Geschichte der Menschheit verändert hat.
  
»Gerade meine Kirchenkritik kommt wie die so vieler Christen aus dem Leiden an der Diskrepanz zwischen dem, was dieser geschichtliche Jesus war, verkündete, lebte, erkämpfte, erlitt, und dem, was heute die institutionelle Kirche mit ihrer Hierarchie repräsentiert. Diese Diskrepanz ist oft unerträglich groß geworden. Jesus bei einem triumphalen Pontifikalamt im Petersdom? Oder im Gebet mit dem amerikanischen Kriegspräsidenten und Benedikt XVI. im Weißen Haus?«
 
Schon seit gemeinsamen Tübinger Tagen stehen sich die Jesus-Bilder von Joseph Ratzinger und Hans Küng diametral gegenüber. Hier der verkirchlichte, dogmatisierte Christus Ratzingers, dort der lebendige Jesus aus historischer Perspektive. Hans Küng hat die zentralen Texte zu Jesus von Nazareth aus seinem Buch »Christ sein« gelöst und neu gefasst: für einen befreiten Zugang, gegen alle Enge.

Islamische-philosophie
Muhammad Sameer Murtaza

Islamische Philosophie und die Gegenwartsprobleme der Muslime

Reflexionen zu dem Philosophen Jamal Al-Din Al-Afghani ISBN: 978-3-899-30371-1 2012 Tübingen (Hans Schiler Verlag), 336 S., broschiert Kaufpreis: 34,00 €

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»Es liegt dem Autor daran aufzuzeigen, dass die muslimische Welt auch in jüngerer Zeit immer wieder vor Fehlentwicklungen bewahrt werden musste – und konnte. So durch Persönlichkeiten wie Jamal Al-Din Al-Afghani (1838-1897), der denn auch in diesem Buch eine herausragende Rolle spielt. Die Lektüre führt nicht nur in islamische Philosophie ein, sondern auch in die Geschichte, Theologie und heutige politische Potenz des Islam und seine innerkonfessionellen Probleme. Aus gutem Grund ist das Buch dem katholischen Professor Dr. Hans Küng in Tübingen gewidmet, atmet es doch die brüderliche Toleranz seines Aufrufs zu einem Weltethos.« (Murad Wilfried Hofmann)

Ringparabel-300
Hans Küng, karl-Josef Kuschel, Alois Riklin (Hrsg.)

Die Ringparabel und das Projekt Weltethos

ISBN: 978-3-8353-0615-8 Kaufpreis: 24,00 € » zum Shop

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Das friedliche Neben- und Miteinander von Judentum, Christentum und Islam ist die Vision Lessings im Drama »Nathan der Weise« (1779). Der Schweizer Theologe Hans Küng lancierte 1990 das »Projekt Weltethos«, welches über Lessings Ringparabel hinausgeht. Es öffnet sich zu allen Weltreligionen und zu nicht religiös begründeten Friedenskonzepten. Gefordert wird ein globaler Basiskonsens gemeinsamer ethischer Werte, Maßstäbe und Haltungen. Diese ethischen Standards finden sich sowohl in den Urtexten der Religionen als auch in nichtreligiösen philosphischen Traditionen.

Die Autoren:

Amira Hafner-Al Jabaji (geb. 1971), Referentin und Publizistin in den Bereichen Islam und interreligiöser Dialog.
Grenchen/Schweiz

Walter Homolka (geb. 1964), Rabbiner, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs und Professor an der Universität Potsdam

Hans Küng (geb. 1928), em. Professor für ökumenische Theologie an der Universität Tübingen, Präsident der Stiftung Weltethos

Karl-Joseph Kuschel (geb. 1948), Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, Vizepräsident der Stiftung Weltethos

Josef Osterwalder (geb. 1940), Theologe und Redaktor in St. Gallen

Ursula Renz (geb. 1968), Privatdozentin für Philosophie an der Universität Zürich und Oberassistentin für Philosophie an der ETH Zürich

Alois Riklin (geb. 1935), em. Professor für Politikwissenschaft und ehemaliger Rektor der Universität St. Gallen 

DieGoldeneRegel
Martin Bauschke

Die Goldene Regel

Staunen Verstehen Handeln ISBN: 978-3-86893-030-6 Kaufpreis: 22,80 € » zum Shop

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Die Goldene Regel – hierzulande bekannt als Sprichwort: »Was du nicht willst, daß man dir tu, das füg auch keinem andern zu« – erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dabei stand sie 200 Jahre lang im Schatten des Kategorischen Imperativs Kants. Dieses Buch ist die erste Monographie zur Goldenen Regel in Deutschland seit fast 50 Jahren. Es leistet einen überfälligen Beitrag zum besseren Verständnis, zur ethischen Rehabilitierung sowie praktischen Umsetzung der Goldenen Regel. Als moralisches Weltkulturerbe ist sie eine ideale Orientierungshilfe für unser Leben. Ihre Intention ist schlicht mehr Mitmenschlichkeit in der Einen Welt. Die Goldene Regel ist weltweit bezeugt. Sie unterscheidet sich von anderen Maximen des Handelns. Sie kann von jedermann in die Praxis umgesetzt werden: vom Alltags- und Berufsleben über die Kindererziehung und die Unternehmensführung bis hin zur Völkerverständigung und dem Dialog der Religionen. Auf die Praxis kommt es letztlich an. Die Goldene Regel nützt solange nichts und niemandem, wie sie nicht auch gelebt wird.

Zum Autor:
Dr. Martin Bauschke ist Religionswissenschaftler und Theologe. Seit 1999 leitet er das Berliner Büro der Stiftung Weltethos. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählt die Bildungs- und Fortbildungsarbeit mit pädagogischen Multiplikatoren, insbesondere mit schulischen Lehrkräften der Fächer Ethik, Religion und Philosophie. Er ist als Referent vor allem zu interreligiösen Themen in ganz Deutschland unterwegs. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören: Jesus im Koran (2001) – Gemeinsam vor Gott. Gebete aus Judentum, Christen tum und Islam (2004, 2. Auflage 2006) – Der Spiegel des Propheten: Abraham im Koran und im Islam (2008).

WeltreligionenfürdieWestentasche
Stephan Schlensog

Die Weltreligionen für die Westentasche

ISBN: 978-3-492-05214-6 München (Piper), 2008, kartoniert, 126 Seiten Vergriffen Kaufpreis: 9,90 €

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Ob Heiliger Geist oder Heiliger Krieg: Seit Jahrzehnten war das Interesse an den Religionen nicht so intensiv und gleichzeitig das fundierte Wissen so gering. Hier schafft die »Westentasche Weltreligionen« ideale Abhilfe. Ob Altar oder Opfer, Vielgötterei oder Prophetie, Nirwana oder Jüngstes Gericht: Stephan Schlensog erklärt die wichtigsten Begriffe aus Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus und der Chinesischen Religion. Er zeigt historische Entwicklungen der einzelnen Religionen ebenso auf wie Querverbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen den Weltreligionen. Auch das Trennende, was sich nicht zuletzt in zahllosen blutigen Konflikten rund um die Welt niederschlägt, wird klar thematisiert. Wer über die heutige Welt mitreden will, muss über die Weltreligionen Bescheid wissen. Knapp, verständlich und unterhaltsam informiert mit Stephan Schlensog einer der besten Kenner der Materie.
 
Über den Autor 
Stephan Schlensog, Dr. theol., geboren 1958, studierte Theologie und Indologie. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hans Küngs großem Projekt zur religiösen Situation der Zeit (Judentum, Christentum, Islam) und entwickelte die CD-Rom »Spurensuche« zu Küngs gleichnamigem Multimedia-Projekt. Bei Piper liegen von ihm vor: »Hinduismus«, »Denkanstöße zum Glauben« und »Hans Küng – eine Nahaufnahme« 
(Hrsg., zusammen mit Karl-Josef Kuschel). 
Stephan Schlensog ist Generalsekretär der Stiftung Weltethos in Tübingen. 

QuellendesJudentums
Hans Küng, Walter Homolka

Weltethos aus den Quellen des Judentums

ISBN: 978-3-451-32115-3 Freiburg i. Br. (Herder), 2008, gebunden, 223 Seiten Kaufpreis: 16,95 €

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Hans Küng und Walter Homolka geben in diesem Band eine Einführung in die Ethik des Judentums und ihre universale Bedeutung. Kerntexte aus drei Jahrtausenden jüdischer Weisheit, von der Bibel bis zur Gegenwart, schaffen den Bezug zur »Erklärung zum Weltethos«, die unter Federführung von Hans Küng entstand.

Über den Autor

Walter Homolka, geb. 1964, PhD, Rabbiner, Rektor des Abraham Geiger Kollegs, Deutschlands erstem Rabbinerseminar nach dem Holocaust, und Honorarprofessor der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam. 

DerSpiegeldesPropheten
Martin Bauschke

Der Spiegel des Propheten

Abraham im Koran und im Islam ISBN: 978-3-87476-552-7 Frankfurt a. M. (Lembeck), 2008, kart., 252 Seiten Kaufpreis: 16,00 € » zum Shop

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Wer sich eingehender mit Abraham im Wandel der Zeiten beschäftigt, stellt fest: den Abraham gibt es nicht! Vielmehr finden sich sehr verschiedene, auch widersprüchliche und miteinander konkurrierende Sichtweisen auf Abraham sowohl zwischen den einzelnen Religionen als auch innerhalb der jeweiligen Religionen.

Das vorliegende Buch konzentriert sich – unter Heranziehung vergleichbarer Texte vor allem aus dem Judentum – auf die Bilder, welche der Koran und die spätere islamische Tradition von Abraham zeichnen. Hiermit wird erstmals eine Gesamtschau aller koranischen Geschichten von und Aussagen über Abraham und seine Familie vorgelegt. Sämtliche Texte werden in die Darstellung einbezogen und in einen größeren Zusammenhang gestellt. Dabei wird deutlich, in welchem Maße der islamisierte Abraham ein Spiegel des Propheten Muhammad geworden ist, so dass, wer den koranischen Abraham kennt, auch eine Vorstellung erhält, wer Muhammad war und wie er sich verstanden hat. 

In den bisherigen Darstellungen von Abraham ist das bunte Bild der islamischen Tradition vielfach hinter der Beschreibung Abrahams im Koran verblasst. Eben hier liegt der zweite Schwerpunkt des Buches: am Beispiel ausgewählter populärer Legenden und volkstümlicher Gedenkorte das traditionell islamische Bild von Abraham erneut zum Leuchten zu bringen. Theologische Fragen, die das Verhältnis zwischen Juden, Christen und Muslimen betreffen, rücken am Schluss des Buches in den Mittelpunkt. Die seit Jahren zu beobachtende Konjunktur Abrahams in der allgemeinen Wahrnehmung erstreckt sich bis in die Schulpädagogik hinein. 

Dieses Buch richtet sich gezielt auch an Religionslehrkräfte in Schule und Erwachsenenbildung. Es enthält u.a. neue Abraham-Geschichten bzw. Neufassungen alter Abraham-Geschichten, die als Texte für den Unterricht und für Seminare verwendet werden können. 

Über den Autor 
Martin Bauschke, geb. 1962, Religionswissenschaftler und Theologe, seit 1999 Leiter des Berliner Büros der Stiftung Weltethos.

JudentumChristenMuslime
Karl-Josef Kuschel

Juden Christen Muslime

Herkunft und Zukunft ISBN: 978-3-491-72500-3 Düsseldorf (Patmos), 2007, gebunden, 680 Seiten Kaufpreis: 29,90 €

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Drei Religionen - eine gemeinsame Zukunft 

  • Basiswerk zum Trialog von Juden, Christen und Muslimen
  • Grundlagen für einen notwendigen Bewusstseinswandel
  • Respekt vor dem Gotteszeugnis anderer 

Jahrhunderte lang grenzten sich Juden, Christen und Muslime voneinander ab und profilierten ihre Identität auf Kosten aller anderen. Heute jedoch gibt es erste Ansätze, das Verhältnis der Religionen zueinander neu zu bestimmen. 
  
Karl-Josef Kuschel entfaltet den Grundriss eines Trialogs von Juden, Christen und Muslimen. Das Basiswerk mit Grundlagen für ein Denken im Sinne des Trialogs begründet sich aus den Quellen der Religionen, aus ihren Heiligen Schriften.
  
Warum wollte Gott die Existenz dreier Religionen miteinander, gegeneinander, jedenfalls nicht ohne einander? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt für eine Theologie, die den Anderen respektiert. Hier eröffnen sich für alle drei Religionen Möglichkeiten einer Neubesinnung, der nicht unerhebliche politische Brisanz zukommt. 
  
Ein gemeinsamer Weg von Juden, Christen und Muslimen in wechselseitiger Achtung ist für das Überleben der Religionen und der Menschheit von entscheidender Bedeutung.
Denken im Sinne des Trialogs heißt, dem Anderen Raum geben vor Gott.

Über den Autor

Karl-Josef Kuschel, geb. 1948, Dr. theol., ist Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und lehrt dort Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs.

DerHinduismus
Stephan Schlensog

Der Hinduismus

ISBN: 3-492-04850-1 München (Piper), 2006, gebunden, 540 Seiten Kaufpreis: 24,90 € » zum Shop

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Hans Küng hat mit seinen Gesamtdarstellungen über Christentum, Judentum und Islam diese großen Weltreligionen erklärt. Nun setzt sein Schüler Stephan Schlensog mit »Der Hinduismus« diese Reihe fort.

Aber: Gibt es »den« Hinduismus überhaupt? Millionen von Göttern, Tausende von Kasten, ein Dickicht von Lebensanschauungen, religiösen Vorstellungen und phi losophischen Konzepten, unterschiedlichste ethische Normen und gesellschaftliche Konventionen: Was ist der Hinduismus? Mit seiner grundlegenden Arbeit legt Stephan Schlensog eine Gesamtschau dieser Weltreligion vor und gewährt damit spannende Einblicke in deren vielfältige Lehren, die auf viele Menschen im Westen große Anziehungskraft ausüben. Schlensog beschreibt die Paradigmenwechsel in der vieltausendjährigen Geschichte des Hinduismus von der vedischen Zeit bis in die Moderne.

Über den Autor

Stephan Schlensog, Dr. theol., geboren 1958, studierte Theologie und Indologie. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hans Küngs großem Projekt zur religiösen Situation der Zeit (Judentum, Christentum, Islam) und entwickelte die CD-Rom »Spurensuche«zu Küngs gleichnamigen Multimedia-Projekt. Bei Piper liegen von ihm vor: »Hinduismus«, »Denkanstöße zum Glauben« und »Hans Küng – eine Nahaufnahme« (Hrsg., zusammen mit Karl-Josef Kuschel). 
Stephan Schlensog ist Generalsekretär der Stiftung Weltethos in Tübingen.

3093
Hans Küng

Spurensuche

Die Weltreligionen auf dem Weg ISBN: 978-3-492-25167-9 2005 München (Piper), 201 S., kartoniert Kaufpreis: 24,99 € » zum Shop

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Hans Küng beschreibt, erzählt und erklärt in diesem Buch das gesamte Spektrum der Weltreligionen. Den gewaltigen Stoff unterteilt er in sieben Abschnitte:

  • Stammesreligionen
  • Hinduismus
  • Chinesische Religion
  • Buddhismus
  • Judentum
  • Christentum
  • Islam

In jedem dieser sieben Teile zeichnet der große Theologe die Entwicklung der Religion nach, zeigt Querverbindungen auf, arbeitet Trennendes wie Gemeinsames heraus.
Vom Ayers Rock nach Rom, von einer Synagoge in New York zum tibetischen Kloster, von Konfuzius zu Muhammad führt diese faszinierende Reise.

Küngs unverwechselbarer Stil, seine präzisen Erläuterungen und seine persönlichen Kommentare verdichten sich zu einer eindrucksvollen Darstellung: einem facettenreichen, präzisen und farbigen Bild der Weltreligionen. 

WELTETHOS
Hans Küng, Angla Rinn-Maurer

WELTETHOS christlich verstanden

ISBN: 3-451-28850-8 Freiburg (Herder) 2005, gebunden, 192 Seiten Kaufpreis: 16,90 € » zum Shop

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In der „Erklärung zum Weltethos", die unter Federführung von Hans Küng entstand, haben Vertreter der Weltreligionen 1993 ihre Übereinstimmung in gemeinsamen ethischen Leitlinien ausgedrückt.
  
Diese Prinzipien und Weisungen des Weltethos stehen nicht „über" oder „jenseits" der Religionen, sondern sind im Herzen jeder Weltreligion zu finden. Wie sehr dies für das Christentum zutrifft, zeigen Hans Küng und Angela Rinn-Maurer in diesem Buch. Sie kommentieren die Weltethos-Erklärung aus christlicher Sicht und verorten, deuten und vertiefen die Anliegen des Weltethos in der biblischen und spirituellen Überlieferung. Eine mutige Einladung, die Identität des Christentums nicht in ängstlicher Abgrenzung zu suchen. Ganz im Gegenteil: Das gemeinsame Ethos, das Menschen aller Regionen und Religionen verbindet, ist ein unverzichtbarer Teil der Botschaft Jesu und christlicher Spiritualität.  

„Wer heute für Jesus und nicht gegen ihn sein will, der wird im Geiste der Bergpredigt – heute vor einem ganz anderen Welthorizont – eine solidarische Mitmenschlichkeit mit den Menschen auch in den anderen Religionen zu praktizieren versuchen. Und als Christen muss für uns die entscheidende Frage sein: Was würde Er fordern, wenn Er wiederkäme?" Hans Küng

Hans Küng und Angela Rinn-Maurer zeigen: Das gemeinsame Ethos aller Menschen erweist sich als unverzichtbarer Teil der Botschaft Jesu selbst und als spiritueller Impuls für das eigene christliche Leben.  

Über die Autorin
Angela Rinn-Maurer, Dr. theol., ist Gemeindepfarrerin sowie in der Rundfunkarbeit und in der Notfall-Seelsorge tätig. 

DerIslam
Hans Küng

Der Islam

Geschichte, Gegenwart, Zukunft ISBN: 978-3-492-04647-9 2004 München (Piper), 891 S. Kaufpreis: 15,00 € » zum Shop

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Seit über zwei Jahrzehnten sind die Weltreligionen zentrales Thema von Hans Küng. Nach seinen Grundlagenwerken „Das Judentum" und „Das Christentum" legt er mit „Der Islam" den Abschluss seiner Trilogie zu den drei abrahamischen Religionen vor. Mit diesen weltweit einflussreichen Büchern hat er Pionierarbeit für einen Dialog der Kulturen geleistet.

In seinem neuen großen Werk bietet der Autor eine profunde Gesamtdarstellung des Islam: Er beschreibt die Paradigmenwechsel im Lauf seiner 1400jährigen Geschichte, zeichnet die unterschiedlichen Strömungen nach und sichtet die Positionen des Islam zu den drängenden Fragen der Gegenwart. Eine umfassende Analyse der politischen, kulturellen und religiösen Bedeutung der zahlenmäßig größten Weltreligion neben dem Christentum, wie sie unter den Theologen unserer Zeit nur Hans Küng schreiben kann. Dieses Buch zeigt: Ohne einen Dialog mit dem Islam wird es weder einen dauerhaften Frieden noch ein konfliktfreies Miteinander mit den Muslimen in Europa geben.

Wer die heutige Welt verstehen will, sollte Grundkenntnisse über den Islam besitzen.

„Ich werde in diesem Buch eine große Geschichte erzählen, die ungeheuer dramatisch und vielgestaltig ist. Doch ich werde die Geschichte immer wieder unterbrechen und kritisch vom Ursprung auf die Zukunft hin fragen ... Mich interessiert nicht primär die Vergangenheit, sondern die Gegenwart: wie der Islam zu dem geworden ist, was er heute ist – im Hinblick darauf, wie er sein könnte."  
Hans Küng

 
StreitumAbraham
Karl-Josef Kuschel

Streit um Abraham

Was Juden, Christen und Muslime trennt - und was sie eint ISBN: 3-491-69030-7 Düsseldorf (Patmos), 2001, 334 Seiten, Paperback Kaufpreis: 12,95 € » zum Shop

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Judentum, Christentum und Islam beanspruchen Abraham als Stammvater. An im lässt sich verdeutlichen, was die Religionen trennt, aber auch, was sie eint. Abraham kann als gemeinsamer Vater des Glaubens, als Leitfigur einer Ökumene gelten, die Juden, Christen und Muslime zur Besinnung auf ihre Wurzeln einlädt, sie einander näher bringt und ihre weltweiten Spannungen und blutigen Kämpfe beenden hilft.

Karl-Josef Kuschel stellt die Real-Visionen einer abrahamischen Ökumene vor Augen. Er nimmt die Differenzen zwischen den drei großen monotheistischen Religionen ernst und wirbt zugleich aus religiöser Überzeugung heraus für Friedens- und Verständigungsprozesse. Das fundierte und verständlich geschriebene Grundlagenwerk zum Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen nimmt von seiner theologisch reflektierten Basis her die Konsequenzen für die gesellschaftliche und politische Praxis in den Blick. 

Kuschels Beitrag zum Trialog zwischen Juden, Christen und Muslimen zeigt Wege in eine friedliche gemeinsame Zukunft auf.

Über den Autor
Karl-Josef Kuschel, geb. 1948, Dr. theol., ist Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und lehrt dort Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs.

DasChristentum
Hans Küng

Das Christentum

Die religiöse Situation der Zeit ISBN: 978-3-492-22940-1 1999 München (Piper), 1056 S., kartoniert Kaufpreis: 19,90 € » zum Shop

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Mit dieser historischen Bilanz legt Hans Küng, der große Theologe und Vordenker der Ökumene, ein grundlegendes Buch vor, das in seiner umfassenden Darstellung des christlichen Denkweges durch die Jahrtausende und in seinem Gegenwartsbezug eine neue Ebene der Diskussion über den Sinn von „Christ sein" erreicht. Wer immer über das Christentum reden will, sei es als Christ oder Atheist, als Historiker oder Philosoph, – er wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.
Was ist das Christentum? Was ist das wirklich Christliche? Was hält die so vielfältigen in sich verschiedenartigen Kirchen überhaupt zusammen?
Hans Küng unternimmt eine Antwort, indem er kritisch zwanzig Jahrhunderte Christentum offen legt. Er legt nicht nur eine Geschichte des Christentums vor, sondern vielmehr eine historische Analyse des Christentums.

„Nicht die Vergangenheit als solche interessiert mich hier, sondern wie und warum das Christentum das geworden ist, was es heute ist - im Hinblick darauf, wie es sein könnte." 
Hans Küng 

3012
Hans Küng

Das Judentum

Die religiöse Situation unserer Zeit ISBN: 978-3-492-22827-5 1999 München (Piper), 916 S., kartoniert Kaufpreis: 19,90 € » zum Shop

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Dieses grundlegende Werk über die jüdische Religion, Geschichte und Theologie mit seiner einzigartigen Verbindung von Darstellung und Deutung kann Christen und Juden in gleicher Weise neue Zugänge zur Religion eröffnen.

Wie in einem Brennglas spiegeln sich im Judentum alle religiösen Probleme unserer Zeit an der Schwelle zum dritten Jahrtausend. Deshalb beginnt Hans Küng seine große Analyse der religiösen Situationen der Gegenwart mit diesem Buch über das Judentum. Ein heikles Unterfangen für einen christlichen Theologen – hat doch das Christentum zweitausend Jahre lang alles getan, um dem Judentum jede Zukunft zu nehmen, hat immer wieder und bis in unsere Tage die jüdische Religion als »aufgehoben«, als vom Christentum überholt deklariert. 
  
Dem setzt Küng seine Sicht des Judentums als einer »eigenständigen Größe von bewundernswerter Kontinuität, Vitalität und Dynamik«entgegen. In drei Hauptteilen analysiert Küng das Judentum:

  • die noch gegenwärtige Vergangenheit (Ursprung, Zentrum, Geschichte), 
  • die Herausforderungen der Gegenwart (Vom Holocaust zum Staat Israel),
  • die Möglichkeiten der Zukunft (Lebenskonflikte und die Zukunft des Gesetzes).

»Ein ›Abenteuer‹ nennt der Autor selbst seinen gelungenen Versuch, das Judentum in der komplexen religiösen wie politischen Vielfalt seiner dreitausendjährigen Geschichte darzustellen. Das Panorama, das Hans Küng entwirft, reicht von der Landname der Israeliten in der späten Bronzezeit bis zum Staat Israel, von den biblischen Epochen eines Volkes, das durch seine Religion überlebt, bis zur Katastrophe des Holocaust.«

Hansjakob Stehle, Die Zeit

Weltethos aus philosophischer Perspektive

Dierksmeier-freiheit
Claus Dierksmeier

Qualitative Freiheit

Selbstbestimmung in weltbürgerlicher Verantwortung ISBN: 978-3-8376-3477-8 2016 Bielefeld (transcript), 456 S., kartoniert Kaufpreis: 19,99 € » zum Shop

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Mit seinem neuen Buch „Qualitative Freiheit. Selbstbestimmung in weltbürgerlicher Verantwortung“ bietet Prof. Claus Dierksmeier, Direktor des Weltethos-Instituts, eine philosophische Fortschreibung des Weltethos-Projekts. Seine These: Individuelle Freiheit schließt Verantwortung für ihren sozial und ökologisch nachhaltigen Gebrauch ein. Dabei müssen wir abwägen, welche und wessen Freiheiten jeweils Vorrang erhalten sollen. Und hierbei kommt es zuerst auf die Qualität – und nicht die Quantität – unserer Freiheiten an. Denn Freiheit heißt nicht, die Optionen einiger weniger zu maximieren, sondern die Chancen aller Weltbürger zu optimieren.

Globalenormen
Hans-Martin Schönherr-Mann

Globale Normen und individuelles Handeln

Die Idee des Weltethos aus emanzipatorischer Perspektive ISBN: 978-3-8260-4330-7 2010 Königshausen & Neumann, 250 Seiten broschiert Kaufpreis: 28,00 € » zum Shop

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Gibt es globale ethische Normen? Hans Küngs Projekt Weltethosdiagnostiziert sie in den großen Weltreligionen. Kann man sie aus aufgeklärter Perspektive teilen? 

Im modernen demokratischen Rechtsstaat hat die Ethik längst nicht mehr den Sinn, die Menschen der Gemeinschaft unterzuordnen. Die Zeitgenossen bedienen sich vielmehr der Ethik, um ihre eigene Lebensform zu entwickeln. Damit entsteht eine globale Gemeinsamkeit zwischen den Menschen, nicht zwischen ihren Gemeinschaften. Aus emanzipatorischer Perspektive entspringt daraus die Globalität gemeinsamer oberster Normen, wie sie Hans Küngs Projekt Weltethos diagnostiziert. Derart verkörpert die Idee des Weltethos eine Wende der Ethik im 20. Jahrhundert, wie sie sich ansonsten bei John Dewey, Emmanuel Lévinas, Hannah Arendt und John Rawls anzeigt. 

Schließlich sind missionarische Überzeugungs- und Kriegsstrategien, die dergleichen gewaltsam verbreiten wollen, gescheitert, zuletzt der militante Islamismus.
Wenn sich Staaten bei einer nachhaltigen Friedenssicherung oder internationalen Kooperation, z.B. beim Klimaschutz, regelmäßig überfordert sehen, braucht es das Engagement der einzelnen Menschen vor Ort. Doch viele entscheiden heute selbst, welche Normen und Tugenden sie achten wollen.  

Über den Autor
Prof. Dr. phil. Hans-Martin Schönherr-Mann, geboren 1952, studierte in Erlangen und Düsseldorf Philosophie, Germanistik und Neuere Geschichte. Er ist Professor für Politische Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und seit Jahren regelmäßiger Gastprofessor an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck. Weiter Gastprofessuren in Turin, Venedig und Passau. Außerdem ist er Essayist und Hörfunk-Autor. 

Im Online-Shop der Stiftung erhältlich -›› 
  

Miteinanderlebenlernen
Hans-Martin Schönherr-Mann

Miteinander leben lernen

Die Philosophie und der Kampf der Kulturen ISBN: 978-3-492-05104-0 München (Piper), 2008, gebunden, 368 S. Kaufpreis: 22,90 € » zum Shop

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In Zeiten neuer Konflikte zwischen Ost und West, Nord und Süd ist eines klar geworden: Auf dieser einen Welt müssen wir miteinander leben lernen, ungeachtet trennender Ideologien, Religionen, Überzeugungen. Aber wie macht man das? Woran müssen wir uns orientieren? Gibt es so etwas wie einen gemeinsamen Nenner, der für alle Menschen gilt? Hans-Martin Schönherr-Mann zeigt die Antworten, die die wichtigsten modernen Philosophen auf diese Grundfrage gegeben haben, von Hannah Arendt, Ernst Bloch, Ernst Cassirer über Hans Georg Gadamer, Hans Jonas, Emmanuel Levinas bis zu John Rawls und Richard Rorty. Hans Küng, der Begründer des Projekts Weltethos, analysiert kritisch, was die Philosophie zur Idee eines gemeinsamen Grundwertekatalogs sagt.

Über den Autor
Hans-Martin Schönherr-Mann, Prof. Dr. phil., geboren 1952, studierte in Erlangen und Düsseldorf Philosophie, Germanistik und Neuere Geschichte. Er ist Professor für Politische Philosophie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München und seit Jahren regelmäßiger Gastprofessor an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck. Weitere Gastprofessuren in Turin, Venedig und Passau. Außerdem ist er Essayist und Hörfunk-Autor. 

Weltethos und Wissenschaft

Was ich glaube
Hans Küng

Was ich glaube

ISBN: 978-3-492-05333-4 2009 München (Piper), 319 S., gebunden Kaufpreis: 18,95 € » zum Shop

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Mal ganz offen, Herr Küng, was glauben Sie persönlich? Was glaubt Hans Küng ganz persönlich? Er gilt als universaler Denker unserer Zeit; seine Bücher sind in hohen Auflagen in vielen Sprachen über die Welt verbreitet. Doch dieses Buch ist anders, auch wenn es auf seinem gesamten Werk aufbaut. Es ist das persönliche Glaubensbekenntnis eines Mannes, der das theologische Denken weltweit stärker verändert hat als andere. Wenn man aber die ganze gelehrte Wissenschaft, die theologische Formelsprache, die kunstvollen Theoriegebäude – wenn man das alles hinter sich lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens? Was brauche ich für mein Leben? Was ist mir unverzichtbar? Von »Lebensvertrauen« über »Lebensfreude«, »Lebenssinn« und »Lebensleid« schreibt Hans Küng und schreibt so eine »summa« seines Lebens. 

DerAnfangallerDinge
Hans Küng

Der Anfang aller Dinge

Naturwissenschaft und Religion ISBN: 3-492-04787-4 München (Piper), 2005, gebunden, 246 Seiten Kaufpreis: 18,90 € » zum Shop

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Wie kein anderer großer Denker unserer Zeit steht Hans Küng für die Versöhnung von Rationalität und christlichem Glauben. Dies ist entscheidend auf einem Feld, wo Naturwissenschaft und Religion aufeinandertreffen, wo es um Fragen geht wie: Warum gibt es etwas und nicht nichts? Was ist der Anfang von Welt und Mensch?

Gestützt auf jahrelange Forschungen schreibt Hans Küng über die zentralen Themen: 
Gott als Anfang? 
Schöpfung oder Evolution? 
Ist alles Zufall? 
Ist Willensfreiheit eine Illusion? 

Sein Buch zeigt die je eigenen Antworten von Naturwissenschaft, von Philosophie und Religion. Nur Naturwissenschaft und Religion zusammen können Antwort geben auf die Frage, »was die Welt im Innersten zusammenhält«. Hans Küng unternimmt eine aufregende Exkursion an die Grenzen des menschlichen Wissens, zu den Fragen, die die Menschheit seit Anbeginn beschäftigt haben.

WissenschaftundWeltethos
Hans Küng, Karl-Josef Kuschel (Hg.)

Wissenschaft und Weltethos

ISBN: 3-492-23247-7 München (Piper), SP 3247, 2001, kartonierte Ausgabe, 524 Seiten Kaufpreis: 12,90 € » zum Shop

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Das »Projekt Weltethos« zieht Kreise: Seit Hans Küngs bahnbrechendem Buch, mit dem er einen Anstoß zu ethischer Orientierung in einer zunehmend globalisierten Welt gegeben hat, fanden internationale Konferenzen statt, und eine gleichnamige Stiftung kümmert sich um die Förderung dieser Initiative. Im vorliegenden Buch behandeln führende Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Disziplinen die praktischen Auswirkungen eines universalen Menschheitsethos auf Politik, Wirtschaft, Recht, Ethik, Pädagogik und Naturwissenschaften.

Mit Beiträgen von Heinz-Dieter Assmann, Hartmut von Hentig, Dieter Senghaas, Peter Ulrich, Ernst Ulrich von Weizsäcker und vielen anderen. 

Weltethos und Politik

Global-ethic-law
Bradley Shingleton, Eberhard Stilz (Hrsg.)

The Global Ethic and Law: Intersections and Interactions

ISBN: 978-3-8487-1474-2 2015 Baden-Baden (Nomos Verlag in Gemeinschaft mit Bloomsbury Publishing), 183 S., gebunden, englisch Kaufpreis: 48,00 € » zum Shop

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Als grundlegende Institution der menschlichen Gesellschaft ist das Recht ein sehr einflussreicher Faktor für individuelles und gesellschaftliches Handeln. Doch sein normativer Status ist umstritten, vor allem in pluralistischen, säkularisierten Gesellschaften. Ist Recht im Wesentlichen das Ergebnis einer Gesetzgebung und juristischen Interpretation oder kann und sollte es ethische Werte und Imperative reflektieren? Wenn ja, woraus speisen sich diese Imperative und wie erreichen sie das notwendige Maß an gesellschaftlichem Konsens in religiös heterogenen Gesellschaften, die als Folge von Kultur, Handel, Kommunikation und Einwanderung zunehmend globalisiert sind? Der Band trägt zur Beantwortung dieser Fragen bei.

As a fundamental institution of human societies, law is a deeply influential factor in individual and social activity. Yet its normative status is controversial, particularly in pluralistic, secularized societies. Is law essentially the result of legislative creation and juridical interpretation, or can and should it reflect ethical values and imperatives? If it can what are the sources of those imperatives, and how do they achieve the necessary degree of social consensus in religiously diverse societies that are increasingly globalized and globalizing as a consequence of culture, commerce, communication and immigration?

Religionen-global-player
Ines-Jacqueline Werkner, Oliver Hidalgo (Hrsg.)

Religionen - Global Player in der internationalen Politik?

ISBN: 978-3-658-04939-3 2014 Wiesbaden (Springer Fachmedien), 251 S., broschiert Kaufpreis: 39,99 €

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Der Band untersucht das Agieren religiöser Akteure wie Religionsgemeinschaften und
religiös basierte NGOs in der Weltpolitik und fragt nach den Potenzialen und Grenzen ihrer Einflussnahme. Empirisch werden die für weltpolitische Ambitionen besonders prädestinierten monotheistischen Religionsgemeinschaften in den Blick genommen. Zudem werden konkrete Politikfelder internationalen religiösen Engagements, deren Inhalte und Ziele vorgestellt wie die internationale Friedenspolitik, die Wirtschafts- und Sozialpolitik oder auch die Umweltpolitik. Drei Mitarbeiter der Stiftung Weltethos, Dr. Martin Bauschke, Dr. Johannes Frühbauer und Dr. Günther Gebhardt, sind mit ausführlichen Beiträgen zum Projekt Weltethos, zum Jüdischen Weltkongress und zu "Religions for Peace" in dem Band vertreten.

Weingardt, Was Frieden schafft
Markus A. Weingardt

Was Frieden schafft

Religiöse Friedensarbeit ISBN: 978-2-579-08172-4 2014 Gütersloh (Gütersloher Verlagshaus), 230 S., gebunden Kaufpreis: 24,99 € » zum Shop

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Markus Weingardt beschreibt 10 Methoden konstruktiver Konfliktbearbeitung und ihre Anwendung anhand jeweils eines Beispiels aus dem internationalen und nationalen Kontext.

ReligionmachtFrieden
Markus A. Weingardt

Religion Macht Frieden

Das Friedenspotenzial von Religionen in politischen Gewaltkonflikten » zum Shop

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Mit einem Geleitwort von Dieter Senghaas und Hans Küng 
Jetzt bei der Bundeszentrale für politische Bildung erhältlich.
Bereitstellungspauschale EUR 4,50

›› Link zur Bundeszentrale für politische Bildung

Dieses Buch ist lehrreich. Von seiner Diagnose können sich Praktiker durch die eindrucksvolle Breite der dokumentierten Erfahrungen inspirieren lassen. Wissenschaftlern, die allermeist weit weniger Fälle untersuchen, mag diese Studie als Warnung dienen, aus begrenzter Expertise leichtfertig verallgemeinernde Schlussfolgerungen zu ziehen. Insbesondere richtet sich dieses Buch an die Religionsgemeinschaften selbst, die weit mehr Ressourcen jedweder Art für ein pro-aktives friedenspolitisches Engagement mobilisieren müssten, einmal um der Sache willen, aber zum anderen auch, um einem fatalen Zerrbild von Religion entgegenzuwirken.« Dieter Senghaas/Hans Küng

»Nach der Lektüre der Studie bin ich überzeugt, dass wir viel zu sehr fixiert sind auf Selbstmordattentäter, die ihr grauenvolles Tun religiös begründen, auf Fundamentalisten, die meinen, im Namen Gottes sei Gewalt zu rechtfertigen, und auf Kriegstreiber mit Kreuzzugsmentalität. Die Öffentlichkeit muss endlich auch sehen, was an mühseliger Friedensarbeit geleistet wird, oft ohne finanzielle Mittel, allein mit der Kraft der Überzeugung und dem langen Atem, den Religion schenken kann.« 
Margot Käßmann
 
Über den Autor
Dr. Markus A. Weingardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Weltethos, Tübingen, sowie an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft FEST, Heidelberg. 

Friedenspolitik
Hans Küng, Dieter Senghaas (Hg.)

Friedenspolitik

Ethische Grundlagen internationaler Beziehungen ISBN: 3-492-04541-3 München (Piper), 2003, gebunden, 416 Seiten Kaufpreis: 19,90 € » zum Shop

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Hans Küng und Dieter Senghaas hinterfragen die internationale Politik: Auf welchen Werten gründet sie? Wie kann eine Weltordnung entstehen, die gerecht ist für alle und Krieg als Mittel der Politik ausschließt?  
Weltpolitik ist unvermittelt wieder ein Thema geworden, und zwar besonders die Frage nach den Werten in der Weltpolitik. Welche Prinzipien und ethische Standards leiten Staaten bei ihrer Außenpolitik? Darf eine Supermacht alles? Ist Krieg erlaubt? Gibt es eine Weltordnungspolitik, die Gerechtigkeit für alle Staaten erzielen kann? Wie können die Beziehungen zwischen Industrieländern und den Entwicklungsländern auf eine zukunftssichere Basis gestellt werden? 

Diese Fragen diskutieren hochkarätige Experten aus ethischer, politikwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive. Ihr Ergebnis: Es gibt die Möglichkeit einer internationalen, auf gemeinsamen Werten und Maßstäben gegründeten Friedenspolitik, die Krieg als Option der Weltpolitik ausschließen kann.

Dieter Senghaas macht sich auf die Suche nach einem Erklärungsschema für die internationalen Beziehungen,
Hans Küng skizziert die ethischen Herausforderungen für die Gestaltung der Weltpolitik,
Ernst-Otto Czempiel schreibt über die Falle des "realistischen" Paradigmas,
Otfried Höffe zeichnet das Bild der einen Welt mit Recht auf Differenz,
Helmut Fahrenbach plädiert für kommunikative Vernunft als die weltpolitisch und interkulturell notwendige Denkform, 
Volker Rittberger überlegt, was Weltregieren leisten kann und muß,
Manfred Mohls beschreibt regionale Ordnungsstrukturen als ethische Chance in Lateinamerika und Asien,
Norbert Brieskorn denkt über weltgerechte Ordnungsprinzipien nach,
Alois Riklin diskutiert die Doktrin des Krieges,
Andreas Hasenclever reflektiert über die zivilisierende Kraft von Religionen,
Rainer Tetzlaff fragt nach der Anschlußfähigkeit Afrikas an die globalisierte Welt,
Klaus M. Leisinger übt Kritik an der Entwicklungspolitik und zieht daraus praktische Folgerungen. 

126-300
Hans Küng, Richard v. Weizsäcker u.a.,

Brücken in die Zukunft

Ein Manifest für den Dialog der Kulturen. Eine Initiative von Kofi Annan. ISBN: 3-10-009640-1 Vergriffen Kaufpreis: 10,00 €

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Auf Initiative des UN-Generalsekretärs und Friedensnobelpreisträgers Kofi Annan wurden zwanzig bedeutende Persönlichkeiten beauftragt, ein zukünftiges Modell des Miteinanders der Kulturen und Religionen zu entwerfen. Gemeinsam haben sie ein einmaliges Dokument verfasst, das Aufruf und Vorbild zugleich ist, den Dialog der Kulturen entschlossen aufzunehmen.
 
»Diesem Buch wünsche ich eine weite Verbreitung.« 
Joschka Fischer

Weltethos und Wirtschaft

Manifest Globales Weltethos
Hans Küng, Klaus M. Leisinger, Josef Wieland

Manifest Globales Wirtschaftsethos / Manifesto Global Economic Ethic

Konsequenzen und Herausforderungen für die Weltwirtschaft / Consequences and Challenges for Global Business ISBN: 978-3-423-34628-3 2010 dtv, 304 Seiten, Taschenbuch Kaufpreis: 9,90 € » zum Shop

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Wie kann es gelingen, die wirtschaftliche Globalisierung der Welt in Zukunft auf der Basis auch transkulturell akzeptierter rechtlicher und moralischer Spielregeln zu gestalten?

Das hier vorliegende Manifest für ein globales Wirtschaftsethos, das 2009 in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem UN Global Compact am Hauptsitz der UNO in New York präsentiert wurde und zu dessen Erstunterzeichnern international renommierte Führungspersönlichkeiten gehören, ist ein wegweisender Schritt in diese Richtung.
Die Autoren erläutern Grundlagen, Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten.

132-300
Hans Küng

Anständig wirtschaften.

Warum Ökonomie Moral braucht ISBN: 978-3-492-05424-9 2010 München (Piper), 342 S., gebunden Kaufpreis: 19,95 € » zum Shop

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Neue Werte braucht die Wirtschaft - aber welche?

Der Profit heiligt die Mittel, Gier ist gut, und Kapital ist das Wichtigste auf Erden. Mit diesem »Credo« haben Manager die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten verursacht.

Kann man anständig wirtschaften - und Erfolg haben? Gehen Moral und wirtschaftlicher Erfolg überhaupt zusammen?

Seit Hans Küng 1990 ein gemeinsames Weltethos vorgeschlagen hat, beschäftigt er sich mit dem Problem des gerechten Wirtschaftens. Der Sozialismus ist verschwunden, der Kapitalismus ruiniert sich gerade selber- gibt es einen dritten Weg? 

So einfach geht das nicht, sagt Hans Küng. Er fragt nach den Grundlagen der Globalisierung ebenso wie nach der moralischen Begründung des Gewinns und den wahren Kosten der Marktwirtschaft - und kann so einen Wertekanon aufstellen, der dem Einzelnen wie der Gesellschaft insgesamt sagen kann, was »anständig« ist in der Wirtschaft - und was nicht.

GlobaleUnternehmen
Hans Küng

Globale Unternehmen - globales Ethos

Der globale Markt erfordert neue Standards und eine globale Rahmenordnung ISBN: 3-89843-066-9 Frankfurt am Main (Frankfurter Allgemeine Buch), 2001, 195 Seiten, kartoniert Kaufpreis: 29,90 € » zum Shop

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Hans Küng, Theologe und Gründer der privaten Stiftung Weltethos, ist Herausgeber des Tagungsbandes, der die Diskussionen über »ethische Orientierung in Zeiten der Globalisierung« zusammenfasst, berichtet Karen Horn. Thema des Bandes ist das Wirtschaftsethos in Zeiten der Globalisierung, die laut Küng zwar irreversibel, aber steuerbar seien, so Horn. 

In dem Buch kommen gewichtige Persönlichkeiten zu Wort: Jürgen Strube, Vorstandsvorsitzender von BASF, schildere anhand seines eigenen Unternehmens die Position und die Aufgaben eine multinationalen Unternehmens, der frühere Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer schreibe über »Mindestregeln für die globalen Finanzmärkte« und Altbundeskanzler Helmut Schmidt erzähle von seinen Erfahrungen als ehemaliger Staatsmann mit den Wertvorstellungen verschiedener Kulturen. Präzise und umfassende Forderungen stellen die Autoren des Buches, findet Karen Horn.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.11.2001 

WeltethosfürWeltpolitik
Hans Küng

Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft

ISBN: 3-492-03938-3 München (Piper), 1997, gebunden, 397 Seiten Kaufpreis: 8,00 € » zum Shop

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An der Schwelle zum 21. Jahrhundert stecken die Weltpolitik und die Weltwirtschaft in einer tiefen Krise. Die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Hiobsbotschaften mehren sich. hans Küng unterzieht diese Entwicklungen einer radikalen Kritik.


Er zeigt, wie notwendig Weltpolitik und Weltwirtschaft eine ethische Grundorientierung brauchen, die für alle verbindlich ist. Um diese Grundorientierung mit Blick auf eine friedlichere, gerechtere, humanere Welt geht es dem Theologen Hans Küng. Nicht um kluge Rezepte, sondern um konkrete Impulse: die Anwendung von »Projekt Weltethos« in Politik und Wirtschaft.


Daraus ergeben sich die Themen dieses Buches: Gibt es einen Weg zwischen Realpolitik und Idealpolitik? Eine Weltwirtschaftspolitik zwischen Wohlfahrtsstaat und Kapitalismus pur? Welche Rolle spielen die Religionen in den gegenwärtigen Krisen und Konflikten? Wie soll ein Weltethos verwirklicht werden? Hans Küng liefert mit diesem Buch, was lange kein Denker gewagt hat: einen kühnen Zukunftsentwurf auf der Grundlage eines gemeinsamen Menschheitsethos.

Weltethos in der Pädagogik 

WeltethosinderSchule
Stephan Schlensog, Walter Lange (Hrsg.)

Weltethos in der Schule

Loseblattsammlung im Ordner, 4. Auflage, DIN A4, 506 S. Kaufpreis: 37,90 € » zum Shop

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Dem Ordner liegt die Begleitbroschüre zur Ausstellung »Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos« bei.

Praxiserprobte Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte aller Schularten mit vielfältigen Arbeitsmaterialien rund um die Weltreligionen und das Thema Weltethos: 

  • Arbeitsblätter zu »Buddhismus«, »Islam« und »Christentum« auf Grundlage des interreligiösen Multimediaprojekts »Spurensuche«;
  • vielfältiges Material zur Arbeit mit einer Ausstellung über die Weltreligionen und die ihnen gemeinsamen Werte;
  • Unterrichtsmaterialien zur Goldenen Regel;
  • Module für Unterrichtseinheiten zu den Themen »Gewaltlosigkeit«, »Gerechtigkeit«, »Wahrhaftigkeit«, »Partnerschaft von Mann und Frau«;
  • Materialien für ein Grundschulprojekt zum »Reichtum der Religionen« und zu anderen Einzelthemen;
  • Bausteine für einen gemeinsamen Gottesdienst von Christen und Muslimen;
  • Erfahrungsberichte zum Thema »Weltethos als Basis für ein Schulethos«. 
4-8jährige
Autorenteam: Franziska Beerli-Gasser, Heidi Wüthrich; Musik: Armin Wyrsch, Hansjörg Römer u.a.

Weltethos für 4- bis 8-jährige Kinder

Ethisches Lernen im Kindergarten und in der Grundschule Kaufpreis: 39,90 € » zum Shop

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Mit dem Lehrmittel „Weltethos für 4- bis 8-jährige Kinder“ konnte endlich eine Lücke geschlossen werden, denn Vermittlung und Umsetzung des Themas Weltethos in dieser Altersstufe fanden bisher nur vereinzelt statt. Ethische Bildung auf der Grundlage von Weltethos wird nun mit Hilfe des neuen Lehrmittels auch bei den ganz Kleinen möglich.

Das Lehrmittel bietet eine Vielzahl von Umsetzungsmöglichkeiten der vier ethischen Prinzipien des Weltethos „Gerechtigkeit“, „Gewaltlosigkeit“, „Partnerschaftlichkeit“ und „Wahrheit“. Jedes dieser vier Prinzipien ist mit jeweils vier didaktischen Bausteinen umsetzbar. Je ein Grundbaustein und drei weitere Bausteine sowie konkrete methodische Umsetzungshilfen bieten der Lehrkraft einen großen Einsatzreichtum.

So ist es jetzt möglich, das Thema Weltethos – einfach und trotzdem inhaltlich fundiert – , Kindern in Kindergarten und Grundschule nahe zu bringen. 

Die Lehrmittelautorinnen Heidi Wüthrich, selbst Dozentin für Fachdidaktik Unterstufe und erfahrene Lehrerin, und Franziska Beerli-Gasser, Primarlehrperson für die Unterstufe, haben praxisorientierte Materialien geschaffen, welche die einzelne Lehrkraft ihrer eigenen Situation anpassen kann.

Das Lehrmittel wird in digitaler Version mit einem raffinierten, modernen Ablagesystem angeboten. Informationsblätter für die Lehrkraft, Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler und über siebzig Musikstücke sind auf zwei Daten-CDs vorhanden. Das Ablagesystem ermöglicht es Lehrkräften, sich zu orientieren und den Überblick über die Thematik zu wahren.

Autorenteam (Schweiz)
Franziska Beerli-Gasser, Unterstufenlehrperson
Heidi Wüthrich, Kindergartenlehrperson und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Schwyz (PHZ)
Musik: Armin Wyrsch, Hansjörg Römer u.a.

 


Inhaltsverzeichnis

Grundmappe mit Inhaltsverzeichnis und Einführung sowie zwei Daten-CDs

Grundmappe „Gerechtigkeit“
Grundbaustein: Faires Spielen und Teilen
1. Baustein: Mein – Dein – Unser
2. Baustein: Kinderrechte
3. Baustein: Teilen

Grundmappe „Gewaltlosigkeit“
Grundbaustein: Achtsamkeit und Ehrfurcht vor dem Leben haben
1. Baustein: Emotionen und Streitkultur
2. Baustein: Sich entschuldigen und Frieden machen
3. Baustein: Krieg und Frieden

Grundmappe „Partnerschaftlichkeit“
Grundbaustein: Das Kind – sein Beziehungsnetz
1. Baustein: Freundschaft
2. Baustein: Gemeinschaft
3. Baustein: Vielfalt der Kinder

Grundmappe „Wahrheit“
Grundbaustein: Magisches Denken – eigene Wahrheiten
1. Baustein: Gute und schlechte Lügen
2. Baustein: Lügen verändern einen
3. Baustein: Lebenswahrheiten

InSchule
Stephan Schlensog, Walter Lange (Hrsg.)

Weltethos in der Schule

Überarbeitete Schweizer Ausgabe von: Yves Karret, Stefan Boxler und Guido Estermann Loseblattsammlung im Ordner, 1. Auflage, DIN A4, 460 S. Kaufpreis: 37,90 € » zum Shop

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Dem Ordner liegt die Begleitbroschüre zur Ausstellung »Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos« bei.

Praxiserprobte Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte aller Schularten mit vielfältigen Arbeitsmaterialien rund um die Weltreligionen und das Thema Weltethos: 

  • Arbeitsblätter zu »Buddhismus«, »Islam« und »Christentum« auf Grundlage des interreligiösen Multimediaprojekts »Spurensuche«;
  • vielfältiges Material zur Arbeit mit einer Ausstellung über die Weltreligionen und die ihnen gemeinsamen Werte;
  • Unterrichtsmaterialien zur Goldenen Regel;
  • Module für Unterrichtseinheiten zu den Themen »Gewaltlosigkeit«, »Gerechtigkeit«, »Wahrhaftigkeit«, »Partnerschaft von Mann und Frau«;
  • Materialien für ein Grundschulprojekt zum »Reichtum der Religionen« und zu anderen Einzelthemen;
  • Bausteine für einen gemeinsamen Gottesdienst von Christen und Muslimen;
  • Erfahrungsberichte zum Thema »Weltethos als Basis für ein Schulethos«. 
Weltethospraktisch
Johannes Rehm

Weltethos praktisch

Perspektiven für den interreligiösen Dialog Main 2004

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Gibt es so etwas wie einen alle Religionen verbindenden ethischen Grundstandard? Und wenn ja, kann er in einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft in eine für alle Menschen verbindliche Form umgesetzt werden? Diese Grundfragen stehen hinter der Diskussion um Hans Küngs "Projekt Weltethos" und der "Erklärung zum Weltethos" des Weltparlamentes der Religionen von 1993. Johannes Rehm analysiert in seinem Buch die Weltethos-Debatte und präsentiert - z.T. in der Praxis erprobte - Vorschläge zu dessen praktischer Umsetzung in die heutige religiöse Erziehung und den Schulalltag. Damit liefert er zugleich einen wichtigen Baustein für den interreligiösen Dialog in unserer Gesellschaft.

ErziehungzumWeltethos
Johannes Rehm

Erziehung zum Weltethos

Projekte interreligiösen Lernens in multikulturellen Kontexten Göttingen 2002

weitere Informationen

Ist es möglich, aus den verschiedenen Religionen gemeinsame Grundsätze für gelingendes Leben zu extrahieren und daraus ein »Weltethos« zu formen? Trägt das Programm eines solchen Weltethos dazu bei, in Schule und Erwachsenenbildung interreligiösen Dialog einzuüben und zu fördern? 

Der Autor untersucht Modelle und Projekte zum Weltethos-Lernen, die in Kontexten erprobt werden, die – zum Teil in bedrängender Weise – von Multikulturalität und Multireligiosität geprägt sind. Seine Beispiele kommen aus England, Israel/Palästina und Südafrika. In ihrem Spiegel ist die derzeitige religionspädagogische Situation in Deutschland zu reflektieren. Der interreligiöse Dialog fängt bereits in der Schule an.

129-300
Johannes Lähnemann (Hrsg.)

Das Projekt Weltethos in der Erziehung

Hamburg 1995

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Im »Projekt Weltethos« ist eine zentrale erzieherische Herausforderung enthalten: 
Nur wenn die Heranwachsenden Achtung haben für ihre Mitmenschen, Verantwortung empfinden für alle belebte und unbelebte Kreatur, wenn sie sensibel sind gegen Hass, Gewalt sowie lebens- und gemeinschaftsfeindliche Entwicklungen, sind sie gerüstet für ein Zusammenleben, das unserem Planeten Zukunft eröffnet.
Wie aber ist diese Aufgabe zu realisieren angesichts der Beispiele zunehmender Gewalt in der Jugend und an Schulen, angesichts der Enthemmung durch Gewaltdarstellungen in den Medien, angesichts ideologischer Fanatisierung gegen Andersdenkende in Konfliktsituationen?
 
Diese Fragen markieren den Hintergrund für das V. Nürnberger Forum, das – in der Tradition und Weiterführung der vorausgegangenen Nürnberger Foren zum Aufgabenbereich »Erziehung zur Religions- und Kulturbegegnung« – 1994 in der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg stattfand. 
 
38 Referenten aus 13 Ländern und allen maßgeblichen religiösen Traditionen bearbeiteten mit insgesamt 300 Teilnehmern in fünf Themenbereichen folgende Fragen:

  1. Kann aus verschiedenen Religionen wirklich ein alle verbindendes Ethos gewonnen werden?
  2. Ergeben sich auf dieser Grundlage Möglichkeiten zur Konfliktlösung durch interreligiöse Kooperation?
  3. Lassen sich gemeinsame ethisch-pädagogische Grundsätze formulieren?
  4. Welche Konzeptionen und Modelle ergeben sich für die erzieherische Praxis an Schulen?
  5. Welche Konzeptionen und Modelle ergeben sich für die Arbeit in Gemeinden und Familien? 

Der Band dokumentiert die Referate des Forums sowie wichtige Diskussionsergebnisse und kulturpolitische Perspektiven. 


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