Wir trauern um unseren Gründer und langjährigen Präsidenten

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.

Hans Küng

Er ist am 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen eingeschlafen.

Mit dem Projekt Weltethos schuf Hans Küng die Grundlage für ein Bewusstsein grundlegender gemeinsamer Werte in allen Teilen der Gesellschaft sowie für ein friedliches und respektvolles Miteinander über die Grenzen der Religionen, Kulturen und Nationen hinweg. Ein Projekt, das in Zeiten einer global agierenden Politik und Wirtschaft, des Internets und zunehmend multikultureller Gesellschaften wichtiger ist denn je.

Mit Blick auf Hans Küngs Hoffnungsvision „To make the world a better place“ ist es für die Stiftung Weltethos eine Ehre, sein Lebensprojekt „Weltethos“ fortführen zu dürfen. Wir werden es in seinem Sinne bewahren, weitertragen und weiterentwickeln und wir verneigen uns in Dankbarkeit vor dessen großartigem Begründer.


Möchten Sie Ihrer Trauer Ausdruck verleihen?
Dann haben Sie dazu in unserem digitalen Kondolenzbuch die Möglichkeit: 
> Zum Kondolenzbuch


Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht aus Nachrufen
und aktuellen Berichten zu Hans Küng:

> Zum Pressespiegel der Stiftung Weltethos

> Zur Presseschau des Weltethos-Instituts

Erstes internationales Mitarbeitertreffen

Im November 2013 lud die Stiftung Weltethos Weltethos-Aktivisten aus aller Welt zu einem Arbeitstreffen nach Tübingen ein. Anlass war das 20-jährige Jubiläum der Erklärung zum Weltethos.

Slowenien: Weltethos und ganzheitliche Pädagogik

Die Initiative Weltethos Slowenien veranstaltete am 21.Oktober 2014 in Ljubljana eine erfolgreiche Fachtagung unter der Schirmherrschaft des slowenischen Ministerpräsidenten Dr. Miro Cerar (Bild). 80 Teilnehmer/innen, meist aus dem pädagogischen Bereich, hörten und diskutierten Beiträge von 24 Referentinnen und Referenten. Im Mittelpunkt standen Fragen der Kindererziehung im Zusammenhang mit (Welt)Ethos und die Probleme einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung. Weitere Informationen unter "Initiative Weltethos Slowenien".

    Durchbruch des Weltethos auf weltpolitischer Ebene

    Auf weltpolitischer Ebene gelang der Durchbuch der Weltethos-Idee im Jahr 2001, als sie auf Initiative des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan Eingang in die Agenda der Vereinten Nationen fand.


    Im Rahmen des »UN-Jahr des Dialogs der Kulturen« wurde ein neues Paradigma internationaler Beziehungen und Politik ausgerufen, geprägt von Verständigung und Dialog, auf der Basis gemeinsamer kulturübergreifender Werte, also eines Weltethos. Bei der Entwicklung dieses Paradigmas und des darauf basierenden UN-Aktionsplans „Globale Agenda für den Dialog der Kulturen“ war Hans Küng mit seiner Weltethos-Idee maßgeblich beteiligt. Damit und mit dem zugehörigen Bericht „Brücken in die Zukunft“ fand die Weltethos-Thematik Eingang in die Weltpolitik.

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