Wir trauern um unseren Gründer und langjährigen Präsidenten

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.

Hans Küng

Er ist am 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren friedlich in seinem Haus in Tübingen eingeschlafen.

Mit dem Projekt Weltethos schuf Hans Küng die Grundlage für ein Bewusstsein grundlegender gemeinsamer Werte in allen Teilen der Gesellschaft sowie für ein friedliches und respektvolles Miteinander über die Grenzen der Religionen, Kulturen und Nationen hinweg. Ein Projekt, das in Zeiten einer global agierenden Politik und Wirtschaft, des Internets und zunehmend multikultureller Gesellschaften wichtiger ist denn je.

Mit Blick auf Hans Küngs Hoffnungsvision „To make the world a better place“ ist es für die Stiftung Weltethos eine Ehre, sein Lebensprojekt „Weltethos“ fortführen zu dürfen. Wir werden es in seinem Sinne bewahren, weitertragen und weiterentwickeln und wir verneigen uns in Dankbarkeit vor dessen großartigem Begründer.


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Hier finden Sie eine aktuelle Übersicht aus Nachrufen
und aktuellen Berichten zu Hans Küng:

> Zum Pressespiegel der Stiftung Weltethos

> Zur Presseschau des Weltethos-Instituts

Gründung der Stiftung Weltethos

1995 gründete Hans Küng die Stiftung Weltethos. Möglich war dies durch den Unternehmer Graf K. K. von der Groeben, der eine namhafte Summe für die Verbreitung der Weltethos-Idee bereitstellte.

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25 Jahre „Erklärung zum Weltethos“

200 Vertreter aller Weltreligionen unterzeichneten im September 1993 auf dem „Parlament der Weltreligionen“ die Weltethos-Erklärung.

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Übergabe der Präsidentschaft

Im April 2013 übergab Hans Küng zu seinem 85. Geburtstag die Präsidentschaft der Stiftung Weltethos an Eberhard Stilz, den Präsidenten des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg.

Gründung des WEIT

An der Universität Tübingen wurde 2012 ein eigenes Weltethos-Institut (WEIT) gegründet. Inhaltlicher Schwerpunkt des Instituts ist die Fundierung und Konkretisierung eines Globalen Wirtschaftsethos.

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Zitat von Hans Küng

„Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos.“ Hans Küng, 1993

    Die Stiftung

    1995 gründete Hans Küng in Tübingen die Stiftung Weltethos für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Bildung und Begegnung. Möglich war dies durch den Unternehmer Graf K. K. von der Groeben, der das Buch „Projekt Weltethos“ mit Begeisterung gelesen hatte und sich dann entschloss, für die Unterstützung und Verbreitung der Weltethos-Idee eine namhafte Summe bereitzustellen. Die obersten Ziele der Stiftung sind die Vermittlung ethischer und interkultureller Kompetenz sowie Dialog, Zusammenarbeit und Frieden zwischen den Religionen und Kulturen. Um den Bewusstseinswandel im Ethos auf allen Ebenen der Gesellschaft und in allen Regionen der Erde voranzutreiben, führt die Stiftung Weltethos weltweit unterschiedlichste Projekte durch. Die Themenbereiche sind dabei vor allem Schule und Bildung, Wirtschaft, Politik, Recht, Religion und Kultur.


    Große Bedeutung innerhalb der Stiftungsarbeit kommt außerdem den Forschungsaktivitäten zu. Zum Sommersemester 2012 konnte, finanziert durch die Karl Schlecht Stiftung, an der Universität Tübingen ein eigenes Weltethos-Institut (WEIT) gegründet werden. Ein erster inhaltlicher Schwerpunkt dieses Instituts ist die Fundierung und Konkretisierung eines Globalen Wirtschaftsethos. Die weiteren Arbeitsfelder des Instituts sind deckungsgleich mit denen der Stiftung.

    Die Weltethos-Idee hat sich seit der „Erklärung zum Weltethos“ durch das Wirken von Hans Küng und der Stiftung über den gesamten Globus verbreitet. So gibt es heute zahlreiche Initiativen, Partnerstiftungen und Kooperationsprojekte auf allen Kontinenten.

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