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Rap »Goldene Regel«
  
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Theodor-Heuss-Schule gewinnt 3. Preis beim Trialog
der Kulturen

3. November 2009
 
  
Mit einem Festakt in der Bad Homburger Schlosskirche hat die Herbert-Quandt-Stiftung am 8. Oktober 2009 acht Schulen aus Berlin und Hessen für ihre herausragenden Projekte in der vierten Runde des interkulturellen Wettbewerbs »Schulen im Trialog – Europäische Identität und kultureller Pluralismus« ausgezeichnet. Die Theodor-Heuss-Schule erreichte einen 3. Platz und erhielt als Preisgeld 5000 Euro.
 
Dr. Roland Löffler, Leiter des Themenfeldes »Trialog der Kulturen« in der Quandt-Stiftung, drückte allen Teilnehmerschulen seine Anerkennung aus: »Was Schüler und Lehrer im Trialog-Schulenwettbewerb leisten, ist außerordentlich.« Die Auszeichnungen seien daher ein großes Kompliment an das Engagement, die Kreativität und die Leistungsbereitschaft der Schulen im interkulturellen Miteinander. Die Preisgelder stellten aber nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung dar. Sie sollten den Schulen zugleich die Möglichkeit eröffnen, ihre interkulturelle Arbeit fortzusetzen und zu verstetigen, »damit der Trialog selbstverständlicher Bestandteil des Schulalltags wird.«
 
Ein Jahr lang hatten sich Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Schule mit dem Thema »Schalom, Frieden, Salam?! Friedens- und Konfliktpotentiale in Judentum, Christentum und Islam« auseinandergesetzt und dabei Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Religionen diskutiert. Die Schüler schrieben und verfilmten einen gemeinsamen Rap zur Goldenen Regel: »Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu.« Missverständnisse zwischen den Religionen sollten ausgeräumt, das gegenseitige Verständnis gefördert werden.

 
Die Streitschlichtergruppe der Schule beschäftigte sich mit der Thematik im Rahmen eines selbst entwickelten Rollenspiels. Gemeinsam mit der Kunstwerkstatt Marburg erstellte die Kunst-AG einen überdimensionalen Stern, der Menschen verschiedener Kulturen im Dialog miteinander zeigt. In den 6. Klassen bildete die »Lernwerkstatt Weltreligionen« den Schwerpunkt der Arbeit im Religionsunterricht, der gemeinsam mit Mitarbeitern von REMID durchgeführt wurde. Die Jungen und Mädchen der Hauptschulklasse 9 fertigten als Symbol für die 3 Weltreligionen Säulen, die mit einem Dach verbunden sind.

Und schließlich gehörten Besuche von Kirchen, Synagoge und Moschee sowie Gespräche mit den jeweils Verantwortlichen zum selbstverständlichen Programm.
 
Stolz nahmen Schüler und Lehrer die Urkunde für ihren Preis aus den Händen von Staatssekretär Wilhelm Brockmann entgegen. Besonders freuten sie sich auch, dass Oberbürgermeister Egon Vaupel und die Schulamtsdirektorin Jutta Wagner zu der Auszeichnungsfeier nach Bad Homburg gekommen waren.



  

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