Zur
Konzeption des Projekts schrieb Hans Küng:
Aus eigener Erfahrung kenne ich all die dunklen Seiten der
Religionen: der christlichen wie der anderen. Auch heute hat Religion
in vielen Konfliktfällen, gerade auch hier in Jerusalem einen
verheerenden Einfluß.
Aus eigener Erfahrung kenne ich aber auch die hellen Seiten der Religionen:
Statt Anstifter zu Streit und Haß können sie Förderer
des Friedens und der Versöhnung sein, nicht zuletzt hier in Jerusalem.
Ich habe Gelegenheit, überall in der Welt in der vieltausendjährigen
Geschichte der Religionen Spuren nachzugehen,
• Spuren, die zum Frieden führen können;
• Spuren, die zu einem
menschenwürdigeren Leben führen und
• Spuren eines Grundethos
unter Menschen verschiedener Religionen.
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