Hans Küng erhielt den Kulturpreis
der Deutschen Freimaurer 2007

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Preisträger des diesjährigen Kulturpreises der Deutschen Freimaurer ist der Theologe und Religionswissenschaftler Professor Dr. Hans Küng. Der Initiator der Stiftung „Weltethos“ erhielt die Auszeichnung für seinen unermüdlichen Einsatz um ein besseres Verständnis zwischen den großen Religionen der Welt.

Der Kulturpreis der Deutschen Freimaurer wird seit 1966 an herausragende Persönlichkeiten vergeben, die sich durch entschiedenes Eintreten für Toleranz, Völkerverständigung und Humanität eingesetzt haben. Bisher wurden unter anderem Erich Kästner, Siegfried Lenz, Golo Mann, Yehudi Menuhin, Otmar Alt und Lew Kopelew ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000,– Euro dotiert.

Hans Küng hat den Preis am 18. Mai 2007 in Köln vom Großmeister der Großloge „Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“, Jens Oberheide, entgegen genommen. Die Laudatio hielt der ehemalige Intendant des WDR, Fritz Pleitgen, der im Jahr 2004 selbst mit dem Kulturpreis der Deutschen Freimaurer ausgezeichnet wurde. Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen im Dorint-Kongress-Hotel, Köln statt.

In der Preisbegründung heißt es, Hans Küng habe es sich zur Aufgabe gemacht, eine allgemeingültige Grundlage für das Miteinander der verschiedenen Religionen zu erwirken. Als Initiator und Präsident der Stiftung Weltethos setze er sich unermüdlich für den Dialog der Kulturen, sowie einer Anerkennung der moralischen Werte der Menschheit ein. Dieses Miteinander könne nur im Einklang des Menschen mit der Schöpfung erreicht werden, wenn über die Grenzen von Nationen, Religionen und Systemen das Anderssein akzeptiert und als Chance begriffen würde. Mit seiner Stiftung Weltethos teile Küng das freimaurerische Bestreben, jeglichen Feindbildern entgegenzuwirken und für Offenheit und Toleranz einzutreten, um so gemeinsam den Weg für Frieden und Achtung der Menschenrechte zu finden.
 

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