• Das
von verschiedenen akademischen Einrichtungen in China zusammen mit
der Stiftung Weltethos organisierte Kolloquium führte die »crème
de la crème« der
chinesischen Wissenschaftler zu einer sehr konstruktiven Diskussion
zusammen. Prof. Küng und Prof. Kuschel konnten zahlreiche Kontakte
bestärken oder neu knüpfen.
• Prof. Küngs Vorträge in der Chinesischen Akademie
der Sozialwissenschaften und an den Universitäten Renmin und Xing
Hua wurden sowohl von den Lehrenden wie von den zahlreichen Studenten
mit Begeisterung aufgenommen. Es ist ein Leichtes, für das Weltethos
an die chinesische Tradition anzuknüpfen und zugleich aufzuzeigen,
dass es sich hier um einen höchst wichtigen Programmpunkt für
das 21. Jahrhundert handelt, der von der jungen Generation realisiert
werden muss.
• Das Buch »Weltethos für Weltpolitik und Weltwirtschaft« war
erfreulicherweise noch rechtzeitig vorher auf Chinesisch erschienen
und wird seine Wirkung tun. Verschiedene Artikel erschienen in chinesischen
Zeitschriften. Es waren auch alle Teilnehmer mächtig stolz, dass
der Kongress in der Tagesschau des offiziellen chinesischen Fernsehens
volle anderthalb Minuten präsentiert wurde. Die »Frankfurter
Rundschau« und die »Stuttgarter Zeitung« berichteten
ausführlich über Kolloquium und Vorträge.
• Aus all dem ergibt sich, dass das Weltethos jetzt solide im
wissenschaftlichen Bereich in China verwurzelt ist und seine eigene
Dynamik entwickeln wird. Ein drittes Symposium, wie ursprünglich
vorgesehen, erweist sich deshalb als nicht mehr nötig.
Am Ende
der Konferenz wurde ein Statement verabschiedet, das sich ganz und
gar positiv stellt zur Chicago-Erklärung und weiteren
wissenschaftlichen und publizistischen Einsatz verspricht.
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